Heute ist der 6.02.2026 und im Bezirk Urfahr-Umgebung ereignete sich ein bedauerlicher Unfall. Ein 61-jähriger Mann stürzte am Nachmittag von einer etwa drei Meter hohen Leiter, während er an einer Klemmdose arbeitete. Der Sturz geschah um 15:20 Uhr, wobei die genaue Ursache des Unfalls bislang unbekannt bleibt. Nach dem Sturz blieb der Mann verletzt am Boden liegen, doch sein Bruder, der in der Nähe war, reagierte schnell. Er verständigte umgehend die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe. Der Verletzte wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung ins Linzer Unfallkrankenhaus eingeliefert. Diese Informationen stammen aus einer Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 06.02.2026 um 16:51 Uhr, die man auch auf Fotokerschi nachlesen kann.

Stürze von Leitern sind nicht nur in Österreich ein häufiges Problem, sondern weltweit ein ernstes Sicherheitsrisiko. Umso wichtiger ist es, die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, insbesondere in Umgebungen, in denen mit elektrischen Anlagen gearbeitet wird. Elektrische Unfälle, wie sie auch bei Arbeiten an Klemmdosen vorkommen können, sind besonders gefährlich. Sie können durch defekte elektrische Geräte, Steckdosen oder Stromkabel verursacht werden. In solchen Fällen ist es entscheidend, den Stromkreis zuerst zu unterbrechen, bevor man eingreift. Dies geschieht am besten, indem man den Netzstecker zieht oder die Sicherung herausnimmt. Berührt man eine betroffene Person, sollte dies nur mit einem nicht leitenden Gegenstand wie einem Holzbesen geschehen.

Die Risiken von Stromunfällen

Die Symptome eines Stromschlags können stark variieren, abhängig von der Stromstärke und der Dauer der Einwirkung. Während leichte Stromschläge oft nur ein Kribbeln verursachen, können schwerere Unfälle zu Muskelverkrampfungen, Herzrhythmusstörungen und sogar Atemstillstand führen. Aus diesem Grund sollten verletzte Personen immer ärztlich untersucht werden, auch wenn sie keine sichtbaren Verletzungen aufweisen. Bei einem Notruf unter der Nummer 112 sollte zudem erwähnt werden, dass es sich um einen Stromunfall handelt. Es ist auch von großer Bedeutung, die verletzte Person bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte zu beruhigen.

Statistiken zeigen, dass die Zahl der Stromunfalltoten in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gesunken ist, jedoch gab es 2023 einen Anstieg auf 40 Tote, nach 23 im Jahr 2022. Diese Daten stammen von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) und wurden am 28.08.2025 aktualisiert. Über 89 % der Stromunfälle ereignen sich im Niederspannungsbereich, und fast die Hälfte der an Stromunfällen beteiligten Personen sind qualifizierte Elektrofachkräfte. Ein weiterer alarmierender Punkt ist, dass 46,5 % der Unfälle auf Verstöße gegen die Sicherheitsregeln zurückzuführen sind, insbesondere gegen die Regeln zur Spannungsfreiheit. Die Einhaltung dieser Sicherheitsvorkehrungen ist entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit im Umgang mit elektrischem Strom zu gewährleisten. Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf Elektrofachkraft verfügbar.

Es ist klar, dass Sicherheit oberste Priorität hat, besonders bei der Arbeit mit Elektrizität. Präventive Maßnahmen und das Verständnis der Risiken sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen.