Am 22. Februar findet in der Pfarrkirche Treffling eine besondere Veranstaltung statt: das „Theater ohne Grenzen“. Ab 19 Uhr werden die Künstler David Wagner, Daniela Wagner und Helmut Schuster dem Publikum ein Improvisationstheater präsentieren, das ohne Textbuch und Regie auskommt. Hierbei handelt es sich um eine spannende Mischung aus verschiedenen Theater- und Musikgenres, die sich ganz nach der Inspiration des Publikums richten. Die Veranstaltung wird vom Team Kultik organisiert, und der Eintritt erfolgt auf freiwilliger Spendenbasis. Weitere Informationen gibt es in einem Artikel auf tips.at.
Interessanterweise handelt es sich bei der Veranstaltung nicht um eine einmalige Angelegenheit. Am gleichen Datum, dem 22. Februar, jedoch im Jahr 2026, wird ein weiteres Improvisationstheater mit dem Titel „WAGNER & CO ALLES IMPRO!“ stattfinden. Hier sind erneut Daniela Wagner, Helmut Schuster und der Pianist David Wagner mit von der Partie. Auch dieses Event wird um 19:00 Uhr in Treffling starten und setzt auf spontane Verarbeitung von Publikumsanregungen, wobei es keine stilistischen Grenzen gibt. Der Eintritt wird auch hier auf freiwilliger Spende basieren. Details sind auf engerwitzdorf.gv.at zu finden.
Die Bedeutung der Freien Kulturszene
Diese beiden Veranstaltungen sind Teil eines größeren Trends innerhalb der sogenannten „Freien Kulturszene“, die sich durch Offenheit für verschiedene Themen, Personen und künstlerische Ausdrucksformen auszeichnet. Diese Szene ist besonders wichtig, da sie Platz für künstlerische Initiativen bietet, die in traditionellen Kulturinstitutionen oft keinen Raum finden. Die Vielzahl an freien Theatergruppen, Musikgruppen und anderen künstlerischen Initiativen sorgt dafür, dass alternative Narrative und Interpretationsmuster präsentiert werden.
Die „Freie Szene“ ist oft von ungleichen Zugängen zu Fördermitteln und Spielorten geprägt, was die Qualität und das Bestehen von Ensembles, Gruppen und Initiativen beeinflusst. Viele dieser Initiativen sind auf öffentliche oder institutionelle Förderung angewiesen, um existieren zu können. In diesem Kontext entstehen auch zahlreiche kulturelle Produktionen, die in Verbindung mit Migrant*innenselbstorganisationen stehen und ein breites Publikum ansprechen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf kultmix.org.