In der malerischen Umgebung der Feldkirchner Seen hat ein Leser, Rudolf Baumgartner aus Eidenberg, einen beeindruckenden Schnappschuss eines Silberreihers eingefangen. Der elegante Vogel, der auf dem Foto zu sehen ist, scheint sogar einen Ring im Schnabel zu haben, was seine Anziehungskraft noch erhöht. Der Leser freut sich sichtlich über dieses einzigartige Bild und hat es mit der breiten Öffentlichkeit geteilt. Diese Art von Naturfotografie erfreut sich großer Beliebtheit, und die Redaktion von Tips Urfahr-Umgebung ruft dazu auf, weitere Schnappschüsse aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung einzureichen. Interessierte Fotografen sollten sicherstellen, dass ihre Bilder mindestens 350 Kilobyte groß sind und die Einsendungen mit Informationen zur Aufnahme unter dem Betreff „Leserfoto“ an j.stitz@tips.at gesendet werden. Die Möglichkeit, dass diese Bilder auf tips.at oder in der Printausgabe der Tips Urfahr-Umgebung veröffentlicht werden, macht das Ganze umso spannender. Mit der Zusendung der Fotos stimmt man zudem einer kostenfreien Veröffentlichung zu. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Silberreiher im Detail

Der Silberreiher ist in Mitteleuropa zunehmend verbreitet und hat sich von einer früheren Bedrohung erholt. Um 1900 drohte der Vogel aufgrund menschlicher Verfolgung fast auszusterben, da seine begehrten Schmuckfedern in der Damenmode hoch im Kurs standen. Ursprünglich lebte der Silberreiher in Schilfgebieten großer Seen in Südosteuropa, wie dem Neusiedler See und dem Plattensee. Heute erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet über Teile Amerikas, Asiens und Afrikas. In Deutschland sind im Herbst mehrere Tausend Silberreiher anzutreffen.

Mit einer beeindruckenden Flügelspannweite von 145 bis 170 cm und einer Körperlänge von etwa 85 bis 100 cm sind Silberreiher wahrlich imposante Vögel. Ihr schneeweißes Gefieder, der gelbe Schnabel sowie die dunklen Beine und Füße machen sie zu auffälligen Bewohnern der Feuchtgebiete. Im Gegensatz zum selteneren Seidenreiher sind Silberreiher größer und häufiger anzutreffen. Sie brüten in kleinen Kolonien und bevorzugen ungestörte Altschilfbestände für ihre Nester, die meist im Schilf oder gelegentlich auch in Bäumen zu finden sind.

Nahrung und Lebensweise

Außerhalb der Brutzeit sind Silberreiher häufig in großflächigen Grünlandgebieten anzutreffen, wo sie am Rand von Schilfflächen nach Nahrung suchen. Ihre Ernährung besteht überwiegend aus Fischen, Wasserspitzmäusen, Wasserinsekten und Amphibien. Zunehmend kann man sie auch auf landwirtschaftlichen Flächen beobachten, wo sie Reptilien, größere Insekten, Wühlmäuse und Kleinsäuger erbeuten. Diese Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lebensräume und Nahrungsquellen ist ein Zeichen für den Erfolg dieser Art. Im Burgenland wurden an manchen Tagen sogar bis zu 100 Silberreiher auf einer Wiese gesichtet. Erfahren Sie mehr über den Silberreiher hier.

Faszination der Naturfotografie

Das Festhalten solcher einzigartiger Momente, wie sie Rudolf Baumgartner gelungen ist, zeigt nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die Bedeutung der Naturfotografie. Auf Plattformen wie Naturfotografen-Forum können Fotografen ihre Werke präsentieren und sich über die Farb- und Lichtverhältnisse austauschen. Hier wird das Spiel von Farben und Licht auf eine neue Ebene gehoben, mit verschiedenen Darstellungen und Histogrammen, die die Pixelverteilung eines Bildes analysieren. Solche Details helfen nicht nur bei der Bildbearbeitung, sondern auch beim Verständnis der Natur selbst.

Insgesamt zeigt das Interesse an der Naturfotografie und die Aufforderung zur Einsendung eigener Schnappschüsse, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Natur für die Gesellschaft ist. Es ist eine wunderbare Gelegenheit für jeden, die Schönheit der heimischen Flora und Fauna festzuhalten und mit anderen zu teilen.