In der Informatik-Mittelschule Steyregg, gelegen in der Kirchengasse 18, ereignete sich ein bedauerlicher Vorfall während der Semesterferien. Unbekannte Täter nutzten ein Brecheisen, um in die Schule einzubrechen und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Die Tat wurde von einem Schulwart am Samstag entdeckt, der die Schäden bemerkte. Laut einem Bericht der MeinBezirk betrug die Beute lediglich einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag, während der Gesamtschaden durch Einbruch und Vandalismus als beträchtlich eingestuft wird, jedoch eine genaue Summe noch nicht bekannt ist.

Die Täter drangen über eine Hintertür beim Turnsaal in das Schulgebäude ein und brachen insgesamt vier Türen auf, darunter auch die zum Konferenzzimmer. Besonders dreist war die Zerstörung der Bewegungsmelder im Gang, die abgerissen wurden. Im Sekretariat wurde eine Handkasse mit einem dreistelligen Betrag gestohlen, während einige Münzrollen zurückgelassen wurden. Der Bürgermeister von Steyregg, Gerhard Hintringer (SPÖ), äußerte Bedenken, dass die Täter möglicherweise keine kleinen Burschen sind, da die Bewegungsmelder hoch angebracht waren. Trotz des Vorfalls konnte der Unterricht am Montag nach den Semesterferien wie geplant stattfinden.

Ermittlungen und ähnliche Vorfälle

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Täter zu finden. Es ist bemerkenswert, dass ähnliche Einbrüche auch in zwei weiteren Schulen im Bezirk Freistadt, namentlich in Bad Zell und Tragwein, verzeichnet wurden. Auch dort wurden Türen mit einer Brechstange aufgebrochen, und die Täter hatten gezielt nach Bargeld gesucht, wie aus einem weiteren Bericht der Heute hervorgeht.

Die Häufigkeit solcher Vorfälle wirft Fragen zur Sicherheit an Schulen auf. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt 94.318 Straftaten an Schulen registriert, darunter 7.243 Fälle von Gewaltkriminalität. Dies entspricht 1,6 Prozent aller verzeichneten Straftaten und 3,3 Prozent der Gewaltkriminalität. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Schulgebäude nicht nur Lernorte, sondern auch Zielscheiben für kriminelle Aktivitäten sind. Es ist wichtig, dass Schulen und Behörden zusammenarbeiten, um die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, wie in den Informationen der Bundestags-Presse zu lesen ist.