In der Marktgemeinde Altenberg wurde kürzlich eine umfassende Bürgerbefragung durchgeführt, an der rund 470 Bürger teilnahmen. Dies ist eine erfreuliche Steigerung im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2020. Die Ergebnisse zeigen, dass die Altenberger ihre Gemeinde als gut geführt, serviceorientiert und lebenswert wahrnehmen. Insbesondere das Bürgerservice und das Standesamt erhielten positive Bewertungen. Die Bürger lobten die Freundlichkeit, Kompetenz und Verlässlichkeit der Mitarbeiter, was die Arbeit der Gemeindeverwaltung bestärkt und die Bedeutung eines persönlichen Services unterstreicht. Die Rückmeldungen zeigen auch, dass die Gemeindezeitung großes Vertrauen genießt; der Anteil der „sehr Zufriedenen“ ist im Vergleich zu 2020 gestiegen. Anregungen zur klareren und kompakteren Informationsaufbereitung wurden ebenfalls geäußert.

Die Digitalisierung hat im Bürgerservice deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Nutzung der Gemeinde-App Gem2Go, die elektronische Zustellung von Vorschreibungen und Zivilschutz-SMS hat zugenommen. Digitale Angebote sind mittlerweile fester Bestandteil des Bürgerservices, insbesondere auf der Gemeindehomepage. Die Bürger haben alltagsnahe Themen wie die Öffnungszeiten von Serviceeinrichtungen, Bildungs- und Betreuungsangebote sowie Mobilität und Verkehr verstärkt in den Fokus gerückt. Hierbei wurden häufig die Schulküche und die Verkehrsverbindungen angesprochen. Diese Rückmeldungen zeigen die Identifikation der Bevölkerung mit der Gemeinde und deren Beitrag zur Weiterentwicklung.

Auswertung und zukünftige Maßnahmen

Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung werden die Ergebnisse der Befragung detailliert auswerten und als Grundlage für zukünftige Maßnahmen nutzen. Ziel ist es, bewährte Stärken zu sichern und die Gemeinde Altenberg bürgernah, transparent und zukunftsorientiert zu gestalten. Für Fragen oder Anregungen können Bürger direkt mit der Gemeindeverwaltung Kontakt aufnehmen. Zum Beispiel ist Herr Barth der stellvertretende Bürgermeister, und Frau Wackwitz im Sekretariat des Bürgermeisters erreichbar unter der Telefonnummer 035056 333-11 oder per E-Mail an a.wackwitz@altenberg.de (https://www.rathaus-altenberg.de/rathaus/).

Die steigende Bedeutung digitaler Bürgerbeteiligung ist ein Trend, der auch in Altenberg nicht haltmacht. Zunehmende Online-Terminvergaben und Antragsbearbeitungen sollen die Behördengänge erleichtern. Die Einführung von E-Partizipation, also digitaler Bürgerbeteiligung, schreitet jedoch oft zögerlich voran, insbesondere in kleineren Gemeinden. Dennoch zeigt die Entwicklung in Altenberg, dass soziale Medien und digitale Plattformen genutzt werden, um die Bürgerschaft einzubinden und Politikverdrossenheit entgegenzuwirken.

Digitale Bürgerbeteiligung im Trend

Ein Beispiel für erfolgreiche digitale Beteiligung ist der Bürgerhaushalt, bei dem Bürger Vorschläge einbringen können, die dann bewertet und kommentiert werden. In vielen anderen Kommunen, wie Bonn oder Frankfurt, gibt es bereits Plattformen zur Mitgestaltung des kommunalen Lebens, die auch in Altenberg als Vorbild dienen könnten. Diese Initiativen zielen darauf ab, Bürgerbeteiligung zu aktivieren und den Verdruss über bürgerferne Entscheidungen entgegenzuwirken (https://www.vdz.org/politik-strategie-governance/digitale-buergerbeteiligung-auf-kommunaler-ebene).

Die Rückmeldungen aus der Bürgerbefragung und die fortschreitende Digitalisierung sind vielversprechende Schritte in die richtige Richtung. Sie zeigen, dass die Gemeinde Altenberg bereit ist, den Dialog mit ihren Bürgern zu intensivieren und die Weichen für eine moderne, transparente Verwaltung zu stellen.