Heute, am 14. Februar 2026, fand in der Landesmusikschule Ottensheim der Bezirksbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ statt. Bei diesem spannenden Wettbewerb traten insgesamt zwölf Ensembles an, um ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Der Fokus dieses Events liegt nicht auf solistischem Talent, sondern auf dem Zusammenspiel und der Zusammenarbeit in kleinen Gruppen. Typische Besetzungen reichen von Duos und Trios bis hin zu Quartetten und anderen kleineren Kammermusik-Formationen. Die Teilnehmerinnen bereiten sich über mehrere Monate auf ein anspruchsvolles Programm vor, das Werke aus verschiedenen Epochen umfasst.
Die Bewertung der Ensembles erfolgt nach Kriterien wie Intonation, Rhythmus, Klangqualität, Interpretation und Bühnenpräsenz. Diese Aspekte sind entscheidend, um auch Bühnenerfahrung zu sammeln und den Umgang mit Lampenfieber zu fördern. Die Jury, bestehend aus Stefan Spieler, Lisa Penninger und Martin Hofstätter, hatte die herausfordernde Aufgabe, die Leistungen der Gruppen zu bewerten. Die Ergebnisse sind vielversprechend und zeigen das hohe Niveau der teilnehmenden Musikerinnen.
Ergebnisse und Weiterleitungen
Unter den bemerkenswerten Darbietungen sticht das Querflötenquartett „The Magnificent Four“ hervor, das in der Stufe A mit 89,66 Punkten abschloss. Das Saxophon-Duo „PowerSaxGirls“ erzielte 90,66 Punkte in der Stufe J. An der Spitze rangiert das Trompetentrio J.I.L. aus der LMS Ottensheim mit 91,66 Punkten in der Stufe A, gefolgt vom Posaunenquartett „QuattroBones“ mit 95,66 Punkten, das sich für den Landesbewerb qualifizieren konnte. Auch das Posaunenquartett „Sliders“ und das Saxophonquartett „FS:reloaded“ erlangten mit 93,33 und 95,33 Punkten ebenfalls die Möglichkeit, an der nächsten Runde teilzunehmen.
Der Wettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ ist Teil einer größeren Struktur, die alle zwei Jahre rund um den Nationalfeiertag den Bundeswettbewerb ausrichtet. Dieser dient nicht nur der Förderung des instrumentalen Zusammenspiels, sondern auch der Berufsorientierung junger Musikerinnen. Die Teilnehmerinnen haben die Chance, sich im direkten Vergleich mit Gleichaltrigen zu messen und ihre Selbsteinschätzung zu schärfen. Dies kann entscheidend sein, wenn es darum geht, eine professionelle Musiklaufbahn einzuschlagen, sei es im Musikstudium oder in Berufen wie Berufsmusikerin oder Musikpädagogik.
Einblick in die Zukunft der Wettbewerbe
Der nächste Bundeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ findet am 24. und 25. Oktober 2026 in Triesen, Liechtenstein, statt. Die Anmeldungen dafür sind bis zum 10. Juni 2026 möglich. Diese Wettbewerbe sind eine hervorragende Möglichkeit für junge Musikbegeisterte, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die Bewerbe bieten nicht nur eine Plattform für den Austausch untereinander, sondern auch die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld zu performen.
Die Teilnahme an solchen Wettbewerben ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, sich mit anderen talentierten Musikerinnen zu verbinden. In Österreich sind diese Wettbewerbe ein fester Bestandteil der musikalischen Ausbildung, die den Musiker*innen hilft, ihre Leidenschaft und ihr Talent weiter auszubauen. Weitere Informationen über die Teilnahme und die verschiedenen Stufen können auf den offiziellen Webseiten, wie etwa bei blasmusik.at nachgelesen werden.
In diesem Sinne zeigt das Event in Ottensheim eindrucksvoll, wie wichtig die Förderung des Zusammenspiels in der Musik ist und welche Rolle die Wettbewerbe dabei spielen, um das Niveau der Blasmusikkapellen zu heben und junge Talente auf ihrem Weg zu unterstützen. Für alle, die sich für Kammermusik begeistern, bieten diese Wettbewerbe eine wertvolle Plattform, um sich weiterzuentwickeln und die Freude an der Musik zu teilen.