Am 14. Februar 2026 fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Ternberg ein spannender Workshop statt, der sich mit der Vertiefung und Erweiterung des Wissens in der Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren beschäftigte. An diesem Samstag nahmen 17 Teilnehmer aus dem Bezirk teil, die sich intensiv mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Medienarbeit auseinandersetzten. Die Inhalte des Workshops basierten auf den Rückmeldungen aus dem Vorjahresworkshop und deckten verschiedene Themenbereiche ab, die für die Öffentlichkeitsarbeit von entscheidender Bedeutung sind.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war der Vortrag von Marie-Sophie Gahler, die ein tiefes Verständnis für Medienrecht vermittelte. Sie klärte zahlreiche Fragen zu Themen wie Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Bildrechte und Veröffentlichungsrechte, was für die Teilnehmer von großem Interesse war. Der Nachmittag war dann der praktischen Ausbildung gewidmet, geleitet von Patrick Ziebermayr und Michael Bammacher, die eine Einsatzübung simulierten, bei der es um einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ging. Hierbei lernten die Teilnehmer nicht nur die Grundlagen der Berichterstattung, sondern auch praxisnahe Strategien zur Erstellung von Medieninhalten.

Von der Theorie zur Praxis

Besonders interessant war der praktische Teil, in dem die Teilnehmer Kenntnisse zur Fotografie erwarben. Sie lernten, wie sie Perspektiven finden, Lichtverhältnisse optimal nutzen und den Bildaufbau sowie Kameraeinstellungen richtig wählen können. Zudem wurde auch auf die Erstellung von Porträts eingegangen, wobei Aspekte wie Belichtung, Standortwahl und Hintergrund berücksichtigt wurden. Im weiteren Verlauf des Workshops vermittelte Florian Diwald die Grundlagen der Bildbearbeitung, und gab wertvolle Tipps zur Anonymisierung von Kennzeichen und Personen sowie zur effizienten Bildverwaltung mithilfe kostenfreier Programme.

Ein weiterer Höhepunkt war der Austausch über die neue Homepage der Feuerwehr, bei dem praktische Hinweise zur Nutzung und Pflege von Inhalten gegeben wurden. Der Workshop schloss mit einem Dank an die Kameradinnen und Kameraden der FF Ternberg für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, Verpflegung und Organisation des Events. Ziel des Workshops war es, eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren zu fördern und ein nachhaltiges Wissen zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

Relevanz der Öffentlichkeitsarbeit

Die Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren wird auch in einer Handlungshilfe des Landesfeuerwehrverbands Hessen deutlich, die am 11. April 2025 veröffentlicht wurde. Darin wird betont, dass Öffentlichkeitsarbeit nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein Recht jeder Hilfsorganisation ist, um Missverständnisse in der Bevölkerung zu vermeiden. Die klare und transparente Kommunikation stärkt das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Feuerwehr und ist besonders wichtig, um in Krisensituationen schnell und effektiv Informationen über Einsätze und Warnungen zu verbreiten.

Ein wesentlicher Aspekt in der heutigen Zeit sind die sozialen Medien. Sie bieten einen wichtigen Kanal, um Informationen zügig zu verbreiten. Allerdings sollten interne Diskussionen in sozialen Netzwerken vermieden werden, um einen professionellen Umgang mit der Öffentlichkeit zu gewährleisten. Diese grundlegenden Prinzipien, die in der Handlungshilfe festgehalten sind, untermauern die Notwendigkeit einer durchdachten Kommunikationsstrategie.

Insgesamt zeigt der Workshop in Ternberg, wie wichtig die kontinuierliche Weiterbildung in der Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren ist. Die Kombination aus theoretischem Wissen und praktischen Übungen schafft eine solide Grundlage, um die Herausforderungen der Medienarbeit erfolgreich zu meistern. Für weitere Informationen zu den Themen Medienrecht und Öffentlichkeitsarbeit kann auf die detaillierte Beschreibung des Workshops [hier](Quelle) und die rechtlichen Aspekte [hier](Quelle) zurückgegriffen werden.