In der Region Steyr-Land beweisen starke Frauen, dass sie wesentlich zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beitragen. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür ist die TIC Steyr, die überwiegend in Frauenhand geführt wird. Mit einem engagierten Team von fünf Frauen und zwei Männern, unter der Leitung von Geschäftsführerin Daniela Zeiner, trägt die TIC die Verantwortung für zahlreiche Projekte, die der Stadt und der Region zugutekommen. Die TIC ist Teil der Stadtgut Unternehmensgruppe, einer Tochtergesellschaft der Stadt Steyr, und kümmert sich um das Innenstadtmanagement sowie um Betriebsansiedelungen im Wirtschafts- und Dienstleistungspark Stadtgut Steyr.

Die TIC Steyr ist ein zentraler Akteur in der Regionalentwicklung und betreibt beispielsweise das Netzwerk Zukunftsregion Steyr. Zu den Initiativen gehören Programme wie CoderDojo Steyr, ein Programmierclub für Kinder und Jugendliche, und die Junior Maker Pioneers, die sich auf Maken und erneuerbare Energietechnologien konzentrieren. Auch die Zusammenarbeit im Bereich Willkommenskultur und Projekte im Bildungsbereich, wie das Pilotschule-Projekt, liegen im Fokus des Teams. Regelmäßige Abstimmungen mit der Stadtregierung und Partnern aus der Powerregion Enns-Steyr sind ein fester Bestandteil der Arbeitsweise.

Frauenpower in der Regionalentwicklung

Die Frauen im TIC prägen und führen das Unternehmen. Daniela Zeiner agiert nicht nur als strategische Netzwerkerin, sondern leitet die operativen Tätigkeiten, während Christa Buchner als Finanzexpertin Budgets erstellt und Abschlüsse vorbereitet. Claudia Stollmayer, die Assistenz der Geschäftsführung, sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen, während Sonja Preisinger als Entwicklerin der Zukunftsregion Steyr für Netzwerkarbeit und Veranstaltungen verantwortlich ist. Katharina Hofbauer kümmert sich um Marketing und Kommunikation und fördert viele Nachwuchsprojekte. Max Steinlechner und Ralf Reiter tragen durch ihre Expertise in Infrastruktur und Innenstadtmanagement zur positiven Entwicklung der Stadt Steyr bei.

Ein weiteres hervorragendes Beispiel für die Förderung von Frauen in der Region ist die Frauenstiftung Steyr, die mit ihrem Projekt „KompetenzNetzwerk – Frauenzukunft-Digitalisierung-New Work“ für den Social Innovation Award nominiert wurde. Das Projekt zählt zu den 15 besten in Europa und erreichte im Public Voting die Top 5. Projektleiterin Mag.a Michaela Freimüller präsentierte das Vorhaben vor rund 450 ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen aus der EU in Brüssel. Ziel des Projekts ist es, Frauen im Nationalpark Kalkalpen und Traunviertler Alpenvorland den Erwerb digitaler Kompetenzen zu ermöglichen und neue Arbeitsformen zu nutzen, um berufliche Chancen zu erweitern.

Digitale Chancen und Herausforderungen

Das Projekt der Frauenstiftung fördert praxisnahe Weiterbildung, gezielte Qualifizierung, Coaching und Netzwerkaufbau, um geschlechtsspezifische Ungleichheiten abzubauen und neue Einkommens- und Beschäftigungschancen zu eröffnen. Diese Initiativen stehen im Einklang mit den Ergebnissen eines Berichts, der Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen und Mädchen durch digitale Trainings, Veranstaltungen oder Mentoring-Programme bewertet. Ein Fokus liegt dabei auch auf der Finanzierung solcher Initiativen durch EU-Mittel, die für nachhaltige Entwicklung und sozialen Zusammenhalt in der EU bereitgestellt werden.

In einer Zeit, in der digitale Kompetenzen immer wichtiger werden, ist es entscheidend, dass Frauen in diesen Bereichen gestärkt werden. Die TIC Steyr und die Frauenstiftung Steyr setzen hier beeindruckende Zeichen und tragen aktiv zur Gestaltung einer gleichberechtigten Zukunft bei. Die Erfolge dieser Organisationen zeigen, wie wichtig es ist, Frauen eine Stimme zu geben und sie in der Regionalentwicklung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln auf meinbezirk.at und e-steyr.com.