Im Emsland und der Grafschaft Bentheim tut sich einiges im Bereich der Landwirtschaftstechnik. Die Firma Engbers Söhne, ein traditionsreicher Händler, der seit 1870 in der Landwirtschaft tätig ist, hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Das Unternehmen ist nicht nur Vertriebspartner für die renommierten Marken Case IH und JCB, sondern bietet auch eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen an, die von Landmaschinen bis zu Gartentechnik reichen. Eine der neuesten Entwicklungen ist der Lieferantenwechsel bei Lankhorst, von dem Engbers Söhne direkt betroffen ist. Diese Veränderung wird die Vertriebsmarken des Unternehmens, darunter JCB, Pöttinger, Oxbo, Siloking und viele mehr, betreffen. Ein wichtiger Aspekt dieser Neuausrichtung ist die langfristige Vereinbarung mit Lankhorst über den Vertrieb der CNH-Produkte.

Die Engbers Söhne haben auch einen hochmodernen Standort eröffnet, der als neuer Mittelpunkt für den Vertrieb und Service fungieren soll. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Uelsen an der Itterbecker Straße, wo die Kunden neben Forst- und Gartentechnik auch Betriebsstoffe finden können. Zudem wird ab 2026 die Land- und Melktechnik an der Reithalle gebündelt, was eine noch bessere Servicequalität verspricht. Die Niederlassung in Twist-Rühlerfeld bietet Landtechnik, Forst- und Gartentechnik sowie Gebrauchtmaschinen an und bleibt damit ein wichtiger Anlaufpunkt für Landwirte in der Region. Engbers Söhne bleibt auch weiterhin ein wichtiger Partner für Case IH und Steyr in dieser Region, was die Verfügbarkeit von hochwertigen Maschinen sichert (Quelle).

Die Rolle der Landmaschinenindustrie in Deutschland

Die Landmaschinenindustrie hat eine bedeutende Rolle in der Agrarwirtschaft Deutschlands. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist sie ein zentraler Bestandteil der Landtechnik, die den Bau und Vertrieb von stationären und mobilen Landmaschinen sowie Ausrüstungsgütern wie Melkmaschinen und Fütterungstechnik umfasst. Im Jahr 2024 wird der Umsatz der Branche auf etwa 14,9 Milliarden Euro geschätzt, wobei die steigenden Materialkosten und ein Rückgang um etwa 19 Prozent in den letzten Jahren für Herausforderungen gesorgt haben.

Die Nachfrage nach neuen Technologien wächst, da Landwirte verstärkt in moderne Maschinen investieren, um den Herausforderungen wie Fachkräftemangel und wirtschaftlichen Krisen zu begegnen. Besonders die Rolle von künstlicher Intelligenz und autonomen Traktoren wird immer wichtiger, um die Effizienz in der Landwirtschaft zu steigern. Aktuell werden jährlich etwa 30.000 neue Traktoren in Deutschland zugelassen, wobei Marken wie Fendt und John Deere führend sind. Fendt, das seit den 1990er Jahren zu AGCO gehört, hat bei den Neuzulassungen einen Marktanteil von rund 25 Prozent erreicht (Quelle).

Insgesamt zeigt sich, dass Engbers Söhne nicht nur auf eine lange Tradition zurückblicken, sondern auch aktiv die Zukunft der Landwirtschaftstechnik mitgestalten. Mit ihrem neuen Standort und der breiten Produktpalette sind sie gut aufgestellt, um den Anforderungen der modernen Landwirtschaft gerecht zu werden.