Am 22. Jänner 2026 fand in St. Roman eine spannende Infoveranstaltung der EEG Aigerding statt, die sich mit dem Thema „Wechselrichter – aktuelle Technologien, Anwendungen und Zukunftstrends“ befasste. 45 Interessierte waren gekommen, um mehr über die Rolle von Wechselrichtern in Photovoltaikanlagen zu erfahren. Ein Fachreferent von der Firma Fronius erklärte anschaulich, warum Wechselrichter als das „Rückgrat“ moderner Energieversorgungssysteme gelten.
Der Schwerpunkt der Präsentation lag auf der Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen. Hierbei wurden nicht nur aktuelle Wechselrichter-Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten thematisiert, sondern auch zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Energiespeicher, E-Mobilität und intelligentes Energiemanagement. Die Diskussion über den steigenden Energieverbrauch und die Bedeutung von Energiemanagementsystemen für eine stabile und nachhaltige Energieversorgung verdeutlichte, wie wichtig es ist, in Zeiten steigender Energiekosten aktiv zu werden. Nach dem Vortrag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und ihre Anliegen zu diskutieren.
Blick in die Zukunft: Wärmepumpen und ihre Rolle
Die nächste Infoveranstaltung findet am 19. März 2026 in Schardenberg statt, wo der Fokus auf dem Thema „Wärmepumpen“ liegen wird. Hier wird um 19 Uhr beim Kirchenwirt über die Funktionsweise von Wärmepumpensystemen informiert. Dabei werden auch ihre Einsatzmöglichkeiten im Neubau und bei Sanierungen sowie die Kombination mit Photovoltaikanlagen und aktuelle Entwicklungen erörtert. Das Ziel ist es, praxisnahe Beispiele zu präsentieren und den Teilnehmern ein umfassendes Bild zu vermitteln.
Ein intelligentes Energiemanagementsystem kann die Nutzung aller Energiequellen optimieren. Systeme wie ZEWO Dynamics vernetzen Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Wallboxen und Batteriespeicher, um Energieflüsse bedarfsgerecht zu steuern. Dies erhöht den Eigenverbrauch und reduziert den Netzbezug. Solche Systeme sind besonders flexibel und ermöglichen eine nahtlose Integration in das ZEWOTHERM-Gesamtsystem. Die Herstellerunabhängigkeit und die einfache Nachrüstbarkeit sind weitere Vorteile, die als besonders attraktiv gelten.[1]
Energieautarkie im Fokus
In der heutigen Zeit, in der die Strompreise steigen und die Energiepreise volatil sind, fragen sich viele Hausbesitzer, ob sie ihren Strom selbst erzeugen und verbrauchen können. Die Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicher und Wärmepumpe wird oft als Lösung betrachtet. Bei optimaler Anlagenauslegung können realistische Autarkiegrade zwischen 60 und 80 Prozent erreicht werden. In gut gedämmten Gebäuden sind mit einer 15 kWp-Anlage und einem 12 kWh-Speicher sogar 75 bis 85 Prozent Autarkie möglich, während vollständige Energieautarkie technisch machbar, aber oft unwirtschaftlich bleibt.[2]
Die Integration von Elektroautos und Wärmepumpen kann den Eigenverbrauch signifikant erhöhen. Intelligente Energiemanagementsysteme maximieren die Nutzung des selbsterzeugten Stroms, indem sie den Energiebedarf der Verbraucher steuern. So wird sichergestellt, dass der tagsüber erzeugte Strom optimal genutzt wird, während der Batteriespeicher überschüssige Energie speichert, die dann von der Wärmepumpe für die Heizung verwendet wird. Doch die Herausforderung bleibt: Im Winter benötigt die Wärmepumpe viel Energie, wenn die Sonneneinstrahlung gering ist.
Die kommende Veranstaltung in Schardenberg verspricht also nicht nur spannende Einblicke in die Welt der Wärmepumpen, sondern auch eine Diskussion über die Möglichkeiten, wie man die gesamte Energieversorgung eines Haushalts optimieren kann. Für weitere Informationen steht Helmut Schopf unter helmut.schopf@muenzkirchen.at zur Verfügung.