Am 5. Februar 2026 wurde Jörg Weißhaidinger aus Diersbach beim Bezirkstag der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) mit 100 Prozent der Stimmen zum neuen Bezirksobmann gewählt. Dieser Bezirkstag, der von außergewöhnlich großem Interesse war, markiert einen neuen Abschnitt für die Organisation. Weißhaidinger hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit seinem Team neuen Schwung in die Freiheitliche Wirtschaft zu bringen. Nationalrat Hermann Brückl, Bezirksobmann der FPÖ Schärding, gratulierte Weißhaidinger zur Wahl und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Landesobmann Michael Fürtbauer bedankte sich zudem bei dem bisherigen Bezirksobmann und Vizebürgermeister Stefan Schneebauer für seinen langjährigen Einsatz. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Team die erfolgreiche Arbeit der Freiheitlichen Wirtschaft fortsetzen und weiterentwickeln wird. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Artikel auf MeinBezirk.
Die Freiheitliche Wirtschaft in Österreich
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist ein bedeutender österreichischer Wirtschaftsverband und dient als Interessenvertretung der Freiheitlichen Partei Österreichs in der Wirtschaftskammer Österreich. Gegründet wurde der Verband am 14. November 1959, und die erste konstituierende Generalversammlung wählte Karl Bartsch als Obmann sowie weitere Vorstandsmitglieder wie Hans Rader und Emil van Tongel. Der aktuelle Bundesobmann Matthias Krenn, Vizepräsident der Wirtschaftskammer, leitet die Organisation seit 2014 und zielt darauf ab, die Interessen selbstständig Erwerbstätiger zu wahren.
Die FW hat sich in den letzten Jahrzehnten als eine moderne und unabhängige Interessensvertretung etabliert, die sich für Wirtschaftsfreiheit, Privatinitiative und einen gesunden Mittelstand einsetzt. In den 1980er Jahren war die Freiheitliche Wirtschaft an der Erarbeitung des FPÖ-Wirtschaftskonzepts „Liberale Marktwirtschaft 90“ beteiligt, was ihre aktive Rolle in der österreichischen Wirtschaftspolitik unterstreicht. Zu den Zielen des Verbands gehören auch Bürokratieabbau und Entlastungen für Unternehmen.
Die Rolle der Freiheitlichen Wirtschaft
Der Verband hat in der Vergangenheit bei verschiedenen Wirtschaftskammerwahlen beachtliche Wahlergebnisse erzielt. Bei den Wahlen 2015 erreichte der RfW 9,4 % und wurde die drittstärkste Kraft. In mehreren Bundesländern, darunter Kärnten, Oberösterreich und Steiermark, konnte der RfW sogar den zweiten Platz belegen. Diese Erfolge zeigen, wie wichtig die Freiheitliche Wirtschaft für die Vertretung der Interessen von Unternehmern in Österreich ist.
Die Freiheitliche Wirtschaft, die seit 2016 unter diesem Namen auftritt, ist nicht nur eine Vertretung von Unternehmern, sondern auch ein Zusammenschluss von Praktikern, Vordenkern und Visionären, die gemeinsam für ihre Anliegen eintreten. Informationen zu den Zielen und der Geschichte des Verbands finden sich auf der Webseite der Wirtschaftsuniversität.
Für die Zukunft unter der Führung von Jörg Weißhaidinger wird es spannend zu beobachten sein, in welche Richtung sich die Freiheitliche Wirtschaft entwickeln wird. Das neue Team hat die Herausforderung, die erfolgreiche Tradition des Verbands fortzuführen und gleichzeitig innovative Wege für die Interessenvertretung der Unternehmer zu finden. In dieser Hinsicht wird die Zusammenarbeit mit den bestehenden Gremien und der FPÖ entscheidend sein, um die Visionen der Freiheitlichen Wirtschaft in die Tat umzusetzen.