Heute ist der 23.02.2026 und wir werfen einen Blick auf die bezaubernde Stadt Schärding, die an der Grenze zwischen Österreich und Bayern liegt. Schärding, bekannt für ihren eindrucksvollen Barockplatz und die malerische Silberzeile, hat eine spannende Geschichte als Grenz- und Handelsstadt. Mit etwa 5.000 Einwohnern bietet die Stadt nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine lebendige lokale Kultur.
In einem neuen Videoclip hat der St. Florianer Günther Koglek die Schönheit Schärdings eingefangen. Der Clip, der auf YouTube verfügbar ist, trägt den Titel „Schärding, eine der schönsten Barockstädte Österreichs“. In etwa vier Minuten zeigt er die schönsten Seiten der Stadt, von der Innlände bis zur Ponyweide. Ein animierter Ritter namens Philipp fungiert dabei als Reiseführer und führt die Zuschauer durch die malerischen Landschaften und historischen Orte. Koglek hat das Video auch auf seinen sozialen Medien veröffentlicht, wo es bereits über 1.000 Mal angesehen wurde und zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten hat. Er plant zudem, ähnliche Clips für die Städte Passau und Grafenau zu erstellen, um auch deren Reize zu präsentieren. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in seinem Artikel auf meinbezirk.at.
Die Schönheit von Schärding
Die Silberzeile, die im Videoclip hervorgehoben wird, besteht aus 17 aneinandergrenzenden, farbenfrohen Bürgerhäusern mit barocken Glockengiebeln. Diese wurden einst von wohlhabenden Kaufleuten erbaut und spiegeln die Zunftfarben wider, die auf die jeweiligen Handwerke hinweisen. Schärding hat nicht nur eine bemerkenswerte Architektur zu bieten, sondern auch eine reiche Geschichte: Die Stadt wurde bereits 804 in einer Passauer Charta erwähnt und erhielt 1316 die Stadtrechte.
Die Stadt war ein zentraler Umschlagplatz für den Salzhandel, der über Plattbodenschiffe abgewickelt wurde. Während der Jahrhunderte erlebte Schärding viele Höhen und Tiefen, darunter einen verheerenden Stadtbrand im Jahr 1724, der zahlreiche Gebäude zerstörte, sowie mehrere Hochwasser, das letzte im Jahr 2013. Dennoch zeigt die Stadt eine bemerkenswerte Resilienz und wurde stets wieder aufgebaut. Die Fassaden der Häuser sind seit der Feier des 700-jährigen Bestehens der Stadtrechte im Jahr 2016 restauriert worden und verleihen der Stadt ein frisches Gesicht.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Geschichte Schärdings ist tief mit der bayerischen und österreichischen Geschichte verwoben. Die Stadt gehörte zwischen 1369 und 1779 ununterbrochen zu Bayern, bevor sie an die Habsburger übergeben wurde. Das Stadtwappen, das eine Schere zeigt, verweist auf die Tradition der Schafzucht und Leinenweberei in der Region. Auch während der Napoleonischen Kriege blieb Schärding nicht verschont und viele Gebäude wurden beschädigt. Der Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert führte zudem zu einem wirtschaftlichen Bedeutungsverlust der Stadt.
Heute ist Schärding nicht nur ein Ort mit reicher Geschichte, sondern auch ein beliebtes Ziel für Touristen, die die charmanten Geschäfte, Cafés und Restaurants entdecken möchten. Im Sommer laden die Terrassen der Gastronomiebetriebe dazu ein, das Ambiente der Stadt zu genießen. Schärding bleibt ein kulturelles und historisches Juwel, das es zu entdecken gilt.
Für weitere Informationen über die Stadt Schärding und ihre Geschichte besuchen Sie österreichmagazin.de.