Am 9. Juni 2025, während des feierlichen Gottesdienstes im Linzer Mariendom, hat Bischof Manfred Scheuer sechs Männer zum Ständigen Diakon geweiht. Unter diesen Neugeweihten ist auch der Sighartinger Albin Schwarz, der künftig aktiv in seiner Heimatgemeinde tätig sein wird. Diese Weihe steht nicht nur für einen wichtigen persönlichen Schritt für die neuen Diakone, sondern symbolisiert auch, dass ihr Dienst die gesamten Pfarren der Diözese Oberösterreich einbezieht, wie meinbezirk.at berichtet.
Die Bedeutung der Diakonenweihe ist enorm. Der Diakonat leitet sich vom griechischen Wort „diakonos“ ab, was „Diener“ oder „Helfer“ bedeutet. Diakone sind gesandt, um als ganz besondere Nachfolger Christi zu agieren. Sie erfüllen vielfältige Aufgaben in der Liturgie, in der Verkündigung sowie im sozialen Dienst, wie erzbistum-paderborn.de erläutert.
Vielfältige Aufgaben eines Diakons
Was wird Albin Schwarz in seiner neuen Rolle machen? Zu seinen Aufgaben gehört das Assistieren des Priesters während der Messe, das Verkünden des Evangeliums und das Predigen. Außerdem wird er Taufen spenden, Trauungen und Begräbnisfeiern leiten sowie Wortgottesdienste feiern und Segnungen spenden. Diese Aufgaben sind Teil des vielfältigen Engagements, das Diakone in der Kirche von Oberösterreich leisten wollen, um „mehr Freude, mehr Liebe und mehr Hoffnung“ zu verbreiten.
Interessant ist auch, dass von den sechs neuen Diakonen fünf verheiratet sind, während einer der Neugeweihten unverheiratet ist. Dies bedeutet, dass der Dienst als Ständiger Diakon auch für verheiratete Männer ab 35 Jahren offen steht, sofern sie die entsprechende Ausbildung abgeschlossen und die Zustimmung ihrer Ehefrau gegeben haben. Diese Regelungen machen den Diakonat besonders zugänglich, wie liturgie.ch betont.
Ein feierlicher Anlass mit Ausblick auf die Zukunft
Die feierliche Weihe ist erst der Anfang. In den kommenden Wochen sind in den jeweiligen Pfarren Einführungsfeste für die Neudiakone geplant. Dieser feierliche Rahmen soll der Gemeinde die Möglichkeit geben, die neuen Diakone willkommen zu heißen und ihre Aufgaben kennenzulernen. Bischof Scheuer hob in seiner Ansprache hervor, dass die Arbeit der Diakone eng mit der Unterstützung der Armen sowie Benachteiligten verbunden ist, und dass sie somit einen wesentlichen Dienst am Nächsten erfüllen.
Albin Schwarz bringt als gelernter Chemietechniker eine spannende berufliche Perspektive mit in seinen neuen Dienst und wird mit seinem Engagement sicherlich ein gutes Händchen in seiner Pfarrgemeinde Sigharting zeigen. Die Diakone tragen nicht nur in der Liturgie eine erkennbar untere Stola, sondern auch ein tiefes Engagement für die Menschen in ihren Gemeinden, die immer wieder auf die Unterstützung und Wärme zukommen.
Mit dieser Weihe und dem damit verbundenen Dienst sind die neuen Diakone angehalten, sich aktiv in die Gemeinschaft einzubringen und somit die Kirche lebendig und nahbar zu gestalten.