Am 28. Februar 2026 fand im Bauhof St. Marienkirchen die traditionelle Mostkost statt, zu der die Landjugend St. Marienkirchen eingeladen hatte. Es war bereits die 17. Mostkost, die seit 2009 von der Landjugend organisiert wird. Unter dem Motto „Sei dabei!“ und dem Leitspruch „Wir können unsere Augen einfach nicht vom Most lassen“ versammelten sich zahlreiche Besucher im vollbesetzten Bauhof, der bis auf den letzten Platz gefüllt war. Die Stimmung war hervorragend, untermalt von köstlicher Verpflegung und guter Gesellschaft. Die Landjugend bedankte sich bei allen Gästen und Mitwirkenden.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Siegerehrung um 19:00 Uhr, bei der zehn verschiedene Möste prämiert wurden. Der Siegermost kam von Franz Schustereder sen. Interessanterweise waren die Möste der Landjugend von der Bewertung ausgenommen, was für zusätzliche Spannung sorgte. Offiziell starteten die Feierlichkeiten um 20:00 Uhr und dauerten bis in die frühen Morgenstunden.

Ein reichhaltiges Angebot und die Auszeichnung des Mostkaisers

Wie bei jeder Mostkost war auch in diesem Jahr die „Samareiner Moststraße“ ein beliebter Anziehungspunkt, wo sich die Mostproduzenten präsentierten. In einem bemerkenswerten Jahr wurden 66 von 78 abgegebenen Mostproben von der Jury mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Der Obstbauvereinsobmann Klaus Herrmüller überreichte die Siegerurkunden. Josef Humer wurde mit acht ersten Preisen zum Mostkaiser 2024 gekürt, was seine herausragende Expertise in der Mostproduktion unter Beweis stellte.

Neben dem Genuss von Most bot die Landjugend an der LJ-Bar auch alternative Getränke an, um den unterschiedlichen Geschmäckern gerecht zu werden. Am Sonntag sorgte die Musikkapelle St. Thomas/Wzk beim traditionellen Frühschoppen für die musikalische Unterhaltung und rundete das Festwochenende ab.

Ein Fest der Gemeinschaft

Die Mostkost in St. Marienkirchen ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft, das die lokale Kultur und Tradition fördert. Solche Veranstaltungen tragen dazu bei, die Bedeutung des Obstbaus und der Mostproduktion in der Region zu würdigen. Die Landjugend spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie die Organisation solcher Events übernimmt und somit das lokale Brauchtum lebendig hält. Es ist eine Gelegenheit für die Menschen, zusammenzukommen, sich auszutauschen und die Früchte ihrer Arbeit zu feiern.

Heute, am 1. März 2026, können wir auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken, die sowohl für die Teilnehmer als auch für die Gäste ein unvergessliches Erlebnis war. Das Engagement der Landjugend und der lokalen Produzenten ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Schärding und trägt zur Stärkung der Gemeinschaft bei. Für weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den prämierten Mösten können Sie die ausführlichen Berichte auf meinbezirk.at und tips.at nachlesen.