Heute ist der 26.03.2026 und in Rohrbach stehen umfassende Bauarbeiten an der Straßenbahninfrastruktur an. Diese Maßnahmen, die von der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) durchgeführt werden, zielen darauf ab, die Haltestelle Freiburger Straße barrierefrei auszubauen und die Gleisanlagen zu verbessern. Der Zeitraum der Bauarbeiten erstreckt sich vom 26. März bis zum 21. Juni 2026. Die Arbeiten sind in drei Phasen gegliedert, um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste und den Verkehr in der Umgebung zu minimieren.
In der ersten Phase, die vom 28. März bis zum 12. April dauert, kommt es zu Umleitungen und Haltestellenentfällen bei den Linien 22, 23, 24 und 28. So entfallen beispielsweise die Haltestellen HD Hauptbahnhof, Stadtwerke, Stadtbücherei und Seegarten für die Linie 22. Auch für die Linien 23 und 24 wird es Einschränkungen geben, da die Haltestellen Römerkreis Süd und Christuskirche nicht bedient werden. Um die Mobilität der Fahrgäste sicherzustellen, wird es für die betroffenen Linien Schienenersatzverkehr (SEV) geben.
Details zu den Bauarbeiten
In der zweiten Phase, die vom 13. April bis zum 3. Mai angesetzt ist, wird der Linienweg der Linie 23 zwischen Bismarckplatz und Ortenauer Straße verkürzt, während für die Linie 24 ebenfalls eine Verkürzung zwischen Heiligenbergschule und Ortenauer Straße erfolgt. Zu beachten ist, dass für beide Linien ein SEV für die Haltestellen von Rohrbach Markt bis Leimen Friedhof bzw. von Rohrbach Markt bis Rohrbach Süd eingerichtet wird.
Die letzte Phase der Bauarbeiten findet vom 4. Mai bis zum 21. Juni statt, in der die Haltestelle Freiburger Straße für die Linien 23 und 24 entfallen wird. Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, wird der Gleisbereich von Platten auf Schotter umgestellt, und es wird ein neuer Fußgängerüberweg am nördlichen Ende der Haltestelle eingerichtet.
Verkehrseinschränkungen und Umleitungen
Insgesamt kommt es während der Bauarbeiten zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen. So wird die Schillerstraße zwischen Hausnummer 43 und der Kreuzung Schillerstraße/Franz-Knauff-Straße bis zum 12. April voll gesperrt. Auch die Kreuzung Schillerstraße/Franz-Knauff-Straße ist vom 27. bis 30. März betroffen. Für den Autoverkehr wird es Umleitungen über die Lessingstraße, Römerstraße, Feuerbachstraße und Rohrbacher Straße geben. Die Verkehrsführung auf der Karlsruher Straße erfolgt einspurig stadteinwärts vom 28. März bis 24. April. Fußgänger- und Radverkehr bleiben während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten.
Barrierefreier Ausbau und zusätzliche Maßnahmen
Ein Schwerpunkt der Bauarbeiten liegt auf dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle Freiburger Straße. Dies umfasst unter anderem den Einbau von Hochbahnsteigen mit 30 cm Höhe über Schienenoberkante, stufenlosen Bahnsteigzugängen und die Umgestaltung der Bushaltestelle. Zudem wird ein Blindenleitsystem installiert, um den Zugang für sehbehinderte Menschen zu erleichtern. Rollstuhlgerechte Fahrgastautomaten mit akustischer Bedienung werden ebenfalls bereitgestellt.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Erreichbarkeit und Sicherheit des Zugangs zum öffentlichen Nahverkehr zu erhöhen. Die Arbeiten an der Haltestelle Freiburger Straße sind nicht nur für die Fahrgäste von Bedeutung, sondern sollen auch die Verkehrssituation an der Kreuzung Freiburger Straße/Karlsruher Straße verbessern. Hierbei werden die Freigabezeiten für den Fußgängerverkehr verlängert, um die Sicherheit beim Queren der Straße zu erhöhen. Weitere Informationen zu den Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr sind auf der Webseite der rnv unter www.rnv-online.de/verkehrsmeldungen zu finden.
Die Bauarbeiten sind Teil eines größeren Projekts, das die Straßenbahninfrastruktur in der Region nachhaltig verbessern soll. Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver und sicherer zu gestalten, um mehr Menschen zu ermutigen, auf Bus und Bahn umzusteigen. Die rnv hat sich verpflichtet, die Beeinträchtigungen für die Anwohner und Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und den Fortschritt der Arbeiten regelmäßig zu kommunizieren.
Die umfassenden Maßnahmen, die in den kommenden Monaten durchgeführt werden, werden nicht nur den Komfort für die Fahrgäste erhöhen, sondern auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Region beitragen. Für Fragen und Anregungen stehen die Verantwortlichen der rnv gerne zur Verfügung.
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