Heute ist der 8.03.2026 und die Situation für den SV Ried wird immer dramatischer. Nach einer weiteren Niederlage, diesmal gegen die Austria mit 0:2, hat das Team die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga verpasst. In diesem Spiel, das am Sonntag stattfand, erzielten Abubakr Barry in der 56. Minute und Aleksandar Dragovic in der 73. Minute die Tore für die Austria. Die Rieder stehen nun im fünften Spiel in Folge ohne Sieg da und müssen sich ernsthaft auf den Abstiegskampf konzentrieren. Die Fans der Austria sorgten während ihrer Anreise für Aufregung, als sie am Wohnort des Investors Jürgen Werner Halt machten und Flugblätter verteilten. Der Club distanzierte sich von dieser Aktion und Präsident Kurt Gollowitzer entschuldigte sich im Namen der Austria bei Werner und seiner Familie.

Im Spiel selbst war Ried zunächst gut im Match, hatte jedoch Schwierigkeiten, die eigenen Stärken bei Standardsituationen auszuspielen. Nach einer ersten Halbzeit, in der die Austria offensiv schwach war, drehten die Wiener in der zweiten Halbzeit auf. Rieds Jonas Mayer kam in der 4. Minute per Kopf dem Tor nahe, und auch Kingstone Mutandwa, der nach einer Sperre zurückgekehrt war, hatte in der 23. Minute eine große Chance. Doch die Antwort von Ried auf das erste Tor der Austria durch Barry blieb aus – Nicolas Bajlicz schoss am Tor vorbei, und die Offensive blieb harmlos.

Abstiegskampf intensiviert sich

Die Lage für Ried spitzt sich weiter zu, denn auch im Abstiegskampf gegen den GAK konnte das Team nicht punkten und verlor mit 1:2. Dies war der erste Sieg für GAK nach fünf Spielen ohne Erfolg und Ried rutscht auf Rang acht zurück, mit der besorgniserregenden Aussicht, 2026 ohne Ligasieg zu bleiben. Die Tore fielen früh: Alexander Hofleitner traf in der 7. Minute, gefolgt von Ramiz Harakate in der 26. Minute. Ein Eigentor von Lukas Graf in der 92. Minute brachte zwar noch Hoffnung, doch der Rückstand war zu groß.

Ried benötigt nun dringend Schützenhilfe, um in die Top 6 zu gelangen. Die nächsten Spiele sind entscheidend: Ein Cup-Halbfinale gegen LASK steht am Mittwoch um 20:30 Uhr auf dem Programm, gefolgt von einem Heimspiel gegen die Wiener Austria vier Tage später. Ried-Trainer Maximilian Senft konnte in der letzten Partie seinen gesperrten Goalgetter Kingstone Mutandwa nicht einsetzen, was sich als entscheidender Nachteil erwies.

Die Herausforderungen für die Teams

Der Abstiegskampf ist in der Fußball-Bundesliga stets ein hartes Pflaster. GAK-Coach Ferdinand Feldhofer musste in der letzten Partie auf verletzte Stammspieler verzichten, während Ried – abgesehen von Mutandwa – keine weiteren Ausfälle zu beklagen hatte. Die Partie gegen GAK begann mit einer Unterbrechung wegen Pyrotechnik, was die hitzige Atmosphäre noch verstärkte. Trotz eines spannenden Spiels verpasste GAK in der zweiten Halbzeit die Möglichkeit, die Vorentscheidung zu treffen, und die Rote Karte für Mark Grosse in der 93. Minute war das i-Tüpfelchen eines turbulenten Spiels.

Die Lage für Ried ist angespannt, und die Fans hoffen auf eine Wende im kommenden Cup-Spiel. Der Druck wächst, und die nächsten Begegnungen könnten darüber entscheiden, ob das Team den Abstieg verhindern kann oder nicht. In dieser entscheidenden Phase der Saison sind die Nerven der Spieler und Trainer gefragt, um die Wende herbeizuführen.

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