Was geht in Ried? Die Kulturabteilung der Stadtgemeinde hat ein spannendes Programm für die kommenden Monate zusammengestellt, das für alle Altersgruppen etwas zu bieten hat. Vom 8. Oktober bis zum 31. Januar können sich die Besucher:innen auf ein vielfältiges Angebot freuen, das Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Workshops und sportliche Aktivitäten umfasst. Alle Details sind online unter www.ried.at/KULTUR/Kulturprogramm abrufbar.

Ein Highlight des Programms wird die Erstaufführung der sinfonischen Dichtung „Elisabethana“ von Franz Xaver Frenzel am 8. Oktober um 19:30 Uhr im Sparkassen Stadtsaal sein. Diese Aufführung ist nicht nur musikalisch von Bedeutung, sondern feiert auch den 80. Geburtstag des Komponisten sowie das 275. Jubiläum der Ordensgemeinschaft der Elisabethinen in Linz. Tickets sind für 30 Euro erhältlich und können im Museum Volkskundehaus sowie in der Landesmusikschule Ried erworben werden, wie fxfrenzel.at berichtet.

Kulturelle Highlights

Am 4. November dürfen sich Literaturinteressierte auf die Präsentation des neuen „Bundschuh“ (Band 28) des Museums Innviertler Volkskundehaus freuen. LAbg. Alfred Frauscher wird den Band, der 29 Beiträge von ehrenamtlichen Autoren über das Inn- und Hausruckviertel umfasst, vorstellen.

Musikliebhaber kommen am 15. November beim Konzert mit dem Brucknerbund Ried und dem Artis-Quartett in der Jahnturnhalle auf ihre Kosten. Das Programm umfasst meisterhafte Werke von W. A. Mozart, F. Schubert und Louis Spohr unter der Leitung von Gunter Waldek.

Ausstellungen und mehr

Ab dem 21. November wird im Volkskundehaus eine eindrucksvolle Krippenausstellung der Oö. Krippenfreunde zu sehen sein, die bis zum 31. Januar dauert. Zu den ausgestellten Krippen gehören die Kögl-Krippe von Johann Peter Schwanthaler d. Ä. und die Stille-Nacht-Krippe, die aus traditionellen Gebieten stammen und das kulturelle Erbe des Innviertels verkörpern.

Die sinfonische Dichtung „Elisabethana“ wird von der Festival Sinfonietta unter der Leitung von Johannes Wildner aufgeführt, und die einleitenden Worte übernimmt Clemens Hellsberg, ehemaliger Vorstand der Wiener Philharmoniker. Die Dichtung ist in zwölf Bilder gegliedert, die die Geschichte des Ordens musikalisch erzählen. Franz Xaver Frenzel selbst vergleicht sein Werk mit Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“, was die Bedeutung und die Tiefe dieser Komposition unterstreicht. Texte von Christian Schacherreiter, einem im Innviertel aufgewachsenen Autor, ergänzen das Konzert zusätzlich, wie die Nachrichten von nachrichten.at verdeutlichen.

Für alle, die die Kultur in Ried genießen möchten, verspricht das neue Programm abwechslungsreiche und spannende Inhalte. Ob bei Konzerten, Ausstellungen oder Lesungen, hier ist für jeden etwas dabei!