Im Innviertel, genauer gesagt in den Bezirken Ried und Schärding, stehen bedeutende Investitionen ins ländliche Wegenetz an. Im Jahr 2026 wird das Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich dafür 2,63 Millionen Euro bereitstellen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit, Erreichbarkeit und Lebensqualität in der Region zu verbessern. Landesrat Mag. Günther Steinkellner unterstreicht die Wichtigkeit eines gut ausgebauten Güterwegenetzes für die ländlichen Regionen. Auch Nationalratsabgeordneter Hermann Brückl hebt hervor, wie entscheidend diese Investitionen für die Mobilität und die wirtschaftliche Stärke der Gemeinden sind. Insgesamt fließen für Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten 2.630.000 Euro in die Region, während die Gemeinden rund 17.324.800 Euro beisteuern. Steinkellner betont die exzellente Zusammenarbeit in den Gemeindeverbänden, die eine zielgerichtete Mittelverwendung ermöglicht.
Diese Investitionen sind Teil einer umfassenderen Initiative, in der das Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich insgesamt 18,03 Millionen Euro für regionale Wegeerhaltungsverbände zur Verfügung stellt. Damit fließen über 35,3 Millionen Euro in die Instandhaltung des oberösterreichischen Güter- und Wegenetzes. Trotz einer zehnprozentigen Kreditsperre wird die Finanzierung sichergestellt, was die Relevanz dieser Maßnahmen unterstreicht. Die Verteilung der Landesmittel zeigt sich vielfältig: Für das Innviertel sind 2.630.000 Euro eingeplant, während andere Regionen wie das Alpenvorland oder das Mühlviertel ebenfalls von entsprechenden Mitteln profitieren.
Mobilität im ländlichen Raum
Die Investitionen in das Wegenetz sind nicht nur für die Infrastruktur von Bedeutung, sondern auch für die nachhaltige Mobilität in ländlichen Räumen. Ein Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Verkehr hat einen Handlungsleitfaden mit dem Titel „Nachhaltig mobil in ländlichen Räumen“ hervorgebracht, der Kommunen in Deutschland praxisnahe Beispiele bietet. Dazu gehören unter anderem Plusbuslinien, Bedarfsverkehre und Car-Sharing-Modelle. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hebt hervor, wie wichtig eine realitätsnahe Verkehrspolitik ist, die die Bedürfnisse sowohl von Stadt als auch Land berücksichtigt.
In ländlichen Regionen ist das Auto oft das Hauptverkehrsmittel, weshalb der Ausbau des Wegenetzes eine zentrale Rolle spielt. Der Leitfaden fördert nicht nur die Multimodalität und Intermodalität, sondern bietet auch Handlungsmöglichkeiten zur Projektumsetzung und Finanzierung. Die Kombination aus starkem Linienverkehr und flexiblen Mobilitätsangeboten ist ein Schlüssel zur Verbesserung der Erreichbarkeit und Lebensqualität im ländlichen Raum.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Maßnahmen im Innviertel und darüber hinaus nicht nur die Infrastruktur stärken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten. Für weitere Informationen zu diesen Initiativen können Sie die Quellen hier, hier und hier einsehen.