Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, findet in Ried im Innkreis die Internationale Mineralien- und Fossilienbörse statt. Diese Veranstaltung zieht nicht nur Mineralienliebhaber an, sondern auch Familien und Interessierte aus der Region und darüber hinaus. Die Messehalle 13 wird von 9 bis 17 Uhr für die Besucher geöffnet sein, und der Eintrittspreis beträgt lediglich 2 Euro. Es wird mit bis zu 2.000 Besuchern gerechnet, die sich auf die Schätze aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn und China freuen können. Insgesamt sind 45 Aussteller vor Ort, die ihre faszinierenden Sammlungen präsentieren.

Besonders spannend sind die Aktivitäten, die für die Besucher angeboten werden. Klein und Groß können Minerale im Sand suchen oder Geoden mit einer Kette knacken. Für die kleinen Forscher ist das ein Highlight! Zudem wird es eine Sonderschau geben, bei der Fossilien in zwei Glasvitrinen präsentiert werden, kuratiert von engagierten Vereinsmitgliedern. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, da in Halle 14 Verpflegung bereitsteht. Es ist jedoch zu beachten, dass viele Mineralien und Fossilien aufgrund gesetzlicher Vorschriften schwer zu finden sind; viele Stücke stammen aus aufgelassenen Sammlungen, was die Einzigartigkeit der Angebote unterstreicht.

Vielfältige Aussteller und Attraktionen

Die 31. Mineralien- und Fossilienbörse wird ebenfalls am 9. Februar stattfinden und könnte einige Überschneidungen aufweisen. Diese Veranstaltung bietet nicht nur eine ähnliche Dauer von 9 bis 17 Uhr, sondern auch ein interessantes Programm. Dort sind 42 Aussteller vertreten, die eine ausverkaufte Ausstellungsfläche in der Messehalle 13 nutzen. Besucher können Kunstwerke aus Mineralien bewundern, darunter auch Werke von Josef Bratusek, der selbst in Osttirol nach Mineralien sucht.

Zusätzlich zum Mineraliensuchen in einer Sandkiste wird Goldwaschen angeboten, was gegen einen kleinen Unkostenbeitrag möglich ist. Ein weiteres Highlight ist das „Genoden-Knacken“, das sicherlich für viel Spaß sorgt. Auch hier wird der Eintritt 2 Euro kosten, wobei Kinder bis 14 Jahre freien Eintritt haben. Die Rieder Mineralienfreunde mit 63 Mitgliedern im Alter von 30 bis 90 Jahren freuen sich auf zahlreiche Besucher und interessante Gespräche über ihre gemeinsame Leidenschaft.

Ein Blick auf die Mineralienbörsen

Mineralienbörsen sind nicht nur in Ried eine beliebte Anlaufstelle für Sammler und Interessierte. Sie überschneiden sich häufig mit Schmuckmessen und ziehen ein breites Spektrum von Ausstellern an, darunter Groß- und Einzelhändler, Edelsteinschleifereien sowie Schmuckdesigner. Auf diesen Messen können Besucher nicht nur neue Funde und Fördertechniken kennenlernen, sondern auch Trends auf dem Schmuckmarkt entdecken. Fachverbände und Sammlervereinigungen sind ebenfalls oft vertreten, und es werden Rahmenprogramme angeboten, die speziell auf die Besucher abgestimmt sind.

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In Deutschland gibt es zahlreiche regionale Mineralienbörsen, die oft nur für ein oder zwei Tage geöffnet sind. Besonders hervorzuheben ist die „Mineralientage München“, die als die größte und traditionsreichste Mineralienbörse in Europa gilt und bereits über 50 Jahre alt ist. Die Veranstaltungen in Ried sind nicht nur eine Gelegenheit, faszinierende Mineralien und Fossilien zu entdecken, sondern bieten auch die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.