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Im Bezirk Ried im Innkreis gibt es eine bemerkenswerte Entwicklung: 1.355 Unternehmerinnen sind hier aktiv und tragen maßgeblich zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei. Dies zeigt, wie dynamisch und innovativ Frauen in der Wirtschaft agieren. In Oberösterreich wird bis 2025 beinahe jede zweite Unternehmensgründung von einer Frau durchgeführt. Dies ist ein Zeichen für die wachsende Bedeutung von Frauen in der Geschäftswelt, auch wenn wir noch einen langen Weg vor uns haben, um Gleichheit zu erreichen. Laut einem Bericht von Tips.at wurden im Bezirk Ried 105 Neugründungen (53 Prozent) von Frauen realisiert. Das zeigt die unternehmerische Kraft der Frauen in der Region.

Die Organisation „Frau in der Wirtschaft“, die seit 30 Jahren innerhalb der Wirtschaftskammer Oberösterreich aktiv ist, spielt eine entscheidende Rolle in diesem Prozess. Ihr Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Frauen in der Wirtschaft. Neben der Interessensvertretung für oberösterreichische Unternehmerinnen werden zahlreiche Impuls- und Netzwerkveranstaltungen durchgeführt. Seit 2016 gab es über 450 Bezirksveranstaltungen mit mehr als 23.000 Teilnehmer:innen, wie auf frauenreferat-ooe.at berichtet wird.

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Veranstaltungen und Unterstützung

Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 2026 sind zwei interessante Events für Unternehmerinnen im Bezirk Ried geplant. Am 19. März findet der „Female Balance Talk“ statt, der sich mit dem Thema Hormone und Blutzucker beschäftigt. Am 12. Juni lädt LeitnerLeitner zu einem Business Frühstück ein. Solche Veranstaltungen fördern nicht nur den Austausch und das Networking unter Unternehmerinnen, sondern bieten auch wertvolle Informationen für den unternehmerischen Erfolg.

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Die Unterstützung für Frauen in der Wirtschaft hört jedoch nicht bei Veranstaltungen auf. Frauen führen mittlerweile rund 48 Prozent der Betriebe in Oberösterreich. Der Anteil bei Neugründungen liegt 2023 sogar bei 51 Prozent. Dies zeigt, dass Frauen zunehmend in die Selbstständigkeit drängen und dabei neue Ideen und Arbeitsplätze schaffen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die durch flexible Betreuungsangebote gefördert wird. Dies ist ein Schlüsselfaktor für den unternehmerischen Erfolg, denn nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können Frauen ihr volles Potenzial ausschöpfen.

Initiativen auf nationaler Ebene

Auf nationaler Ebene wird die Gründung von Unternehmen durch Frauen durch verschiedene Initiativen gefördert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen, die über 250 ehrenamtliche Vorbild-Unternehmerinnen umfasst. Diese berichten in Veranstaltungen über ihren Werdegang und ihre Aufgaben, wodurch sie anderen Frauen Mut machen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Zudem gibt es Unterstützung durch eine Geschäftsstelle, die Informationen zu über 2.000 regionalen Netzwerken und Mentoring-Programmen bietet.

Die Förderung von Existenzgründerinnen ist auch ein zentrales Ziel des EXIST Women-Programms, das seit 2023 an Hochschulen und Forschungseinrichtungen aktiv ist. Es zielt darauf ab, gründungsinteressierte Frauen zu unterstützen und ihnen die notwendigen Ressourcen an die Hand zu geben. In einer Pilotphase haben bereits 1.000 angehende Gründerinnen an 110 Hochschulen teilgenommen. Diese finanziellen und strukturellen Unterstützungen sind entscheidend, um den Anteil von Gründerinnen weiter zu erhöhen und die Gründungskultur in Österreich nachhaltig zu stärken.

Insgesamt zeigt sich, dass der Trend hin zu mehr Unternehmerinnen in Österreich stark zunimmt. Mit der richtigen Unterstützung und den passenden Rahmenbedingungen können wir erwarten, dass die unternehmerische Landschaft in den kommenden Jahren noch vielfältiger und innovativer wird. Frauen in der Wirtschaft sind und werden ein entscheidender Faktor für das Wachstum und die Entwicklung der regionalen und nationalen Wirtschaft sein.