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In der Woche vor den Semesterferien fand an der BHAK Perg die spannende Projektwoche „HAK X-tended“ statt. Diese Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde, bot den Schülern und interessierten Gästen ein abwechslungsreiches Programm. Unterstützt wurde die Organisatorin und Professorin Gudrun Lageder von der 4MK-Klasse, die tatkräftig bei der Umsetzung der Ideen half.

Das zentrale Thema der Projektwoche war „Brain, Body, Balance“. Am 11. Februar trat Gedächtnistrainer Manuel Rothwald in der Schule auf und hielt einen fesselnden Vortrag mit dem Titel „Vergessen war gestern“. Dieser richtete sich an Eltern und interessierte Gäste und bot nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch aktivierende Übungen zum Mitmachen. Rothwald demonstrierte, wie man sich Informationen wie Einkaufslisten oder sogar die Staaten des amerikanischen Kontinents einprägen kann. Wer mehr über diesen Vortrag erfahren möchte, kann die Details in einem Artikel auf MeinBezirk nachlesen.

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Die Kunst des Gedächtnistrainings

Rothwald ist kein Unbekannter in der Welt des Gedächtnistrainings. Er besucht seit Jahren Schulen in Österreich, um Schüler und Lehrer für effektives Lernen zu begeistern. Sein Ansatz zielt darauf ab, die Motivation für das Lernen zu steigern, ohne dass dafür spezielle Begabungen erforderlich sind. Besonders bemerkenswert ist, dass er seine Vorträge kostenlos anbietet, um Bildung für alle zugänglich zu machen. Die Finanzierung erfolgt durch Firmenworkshops, die Rothwalds Engagement unterstützen.

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Ein Beispiel für seine Arbeit war sein Vortrag an der ECOS-HLW Bad Ischl am 10. Februar 2026, bei dem er vor ca. 300 Schülerinnen und Schülern sprach, darunter etwa 30 aus der Gesundheits- und Krankenpflege des Salzkammergut-Klinikums. Dabei stellte er Tipps und Tricks für effektives Gedächtnistraining und Gehirnjogging vor. Die Veranstaltung, die über zwei Stunden dauerte, war von hoher Informationsdichte geprägt und bot den Teilnehmern wertvolle Anregungen für das Lernen.

Wissenschaftliche Hintergründe zum Gedächtnis

Aber was sagt die Wissenschaft über das Gedächtnis? Vergessen ist ein natürlicher Prozess, der hilft, unnötige Informationen auszufiltern. Neurowissenschaftler wie Charan Ranganath und Michael Hasselmo betonen die Bedeutung von Lebensstiländerungen, insbesondere von ausreichend Schlaf, und deren Rolle bei der Festigung von Erinnerungen. Bewegung und gesunde Ernährung sind ebenfalls förderlich für das Gedächtnis.

Um das Erinnerungsvermögen zu verbessern, gibt es sechs wissenschaftlich fundierte Strategien, die sich als besonders effektiv erwiesen haben:

  • Bedeutungsvolle Verknüpfungen bilden: Neue Informationen mit vorhandenem Wissen verknüpfen.
  • Lernsitzungen aufteilen: Spaced Repetition verbessert das Lernen durch zeitlich abgestufte Wiederholungen.
  • Laut vorlesen: Aktivierung mehrerer Sinneskanäle durch lautes Lesen oder Singen.
  • Die Sinne einsetzen: Einbeziehung aller Sinne schafft lebendige Erinnerungen.
  • Durch den Gedächtnispalast wandeln: Verknüpfung von Informationen mit vertrauten Orten.
  • Bewusst Erinnerungen schaffen: Aktives Achten auf Gefühle und Erlebnisse fördert die Gedächtnisbildung.

Insgesamt zeigt sich, dass Gedächtnistraining nicht nur ein Werkzeug für Schüler, sondern auch für Erwachsene ist, die ihre kognitiven Fähigkeiten verbessern möchten. Die Kombination aus Rothwalds praxisnahem Ansatz und den wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet einen vielversprechenden Weg, um das Lernen zu optimieren und das Gedächtnis zu stärken. Weitere Informationen zu diesen Strategien finden Sie in einem Artikel auf National Geographic.