In der kleinen Gemeinde Ried in der Riedmark träumen drei Geschwister von einer großen Eishockeykarriere. Benedikt (20), Jonathan (17) und Theresa Oschgan haben sich dem Eishockeysport verschrieben und zeigen eindrucksvoll, wie viel Talent in ihnen steckt. Die Eishockeygeschichte der Oschgans begann in der Halle in Tragwein, wo Benedikt im zarten Alter von vier Jahren seine ersten Schritte auf dem Eis machte. Ihr Vater Johannes Oschgan, ein Kärntner, der in Hobbyligen in Graz und Linz spielte, war sicherlich eine Inspiration für die Geschwister. Alle drei begannen ihre Laufbahn bei den Black Wings Juniors und besuchen den Leistungssport-Borg in Linz, wo sie sich täglich aufs Eis begeben, um ihre Fähigkeiten zu verfeinern.
Jonathan Oschgan spielt derzeit in der ICE Hockey League für die Black Wings Linz und hat bereits Tore erzielt. Sein Talent blieb nicht unbemerkt, denn er war Teil des österreichischen Nationalteams, das bei der U20-Weltmeisterschaft in der Division IA die Bronzemedaille gewann. Er träumt von einer Karriere im Ausland und verbringt seine Sommerzeit gerne mit Tennis. Seine Schwester Theresa hingegen spielt in der U17 der Black Wings sowie für die Salzburg Eagles in der EWHL. Auch sie ist bereits international aktiv, nahm zweimal an der U18-Weltmeisterschaft teil und konnte dort Bronze in der DIV IB gewinnen. Inspiriert von ihrem Bruder Jonathan strebt sie eine Karriere in Schweden oder Kanada an.
Der Weg von Benedikt Oschgan
Benedikt Oschgan ist mittlerweile Profi in Schweden bei Västerås IK in der HockeyAllsvenskan. Sein Weg führte ihn bereits durch die SHL und die Champions Hockey League, und sein Ziel ist die NHL. Im Jahr 2023/24 holten die Brüder gemeinsam den österreichischen U20-Meistertitel mit der Eishockey Akademie OÖ. Benedikt hat sein Maturajahr sogar von Schweden aus absolviert, was seine Hingabe und seinen Fokus auf den Sport unterstreicht.
Sein jüngerer Bruder Jonathan zeigt ebenfalls beeindruckende Leistungen. Er hat in vier Einsätzen für das Nationalteam eine Fangquote von 95,8 Prozent erzielt und einen Gegentorschnitt von nur 1,25 vorzuweisen. Dies macht ihn statistisch zum zweitbesten Torhüter der Weltmeisterschaft in Bled. U20-Teamchef Philipp Pinter äußerte sich positiv über Jonathan und betonte, dass er dem Team das Gefühl gebe, in jedem Spiel gewinnen zu können. Oschgan wird als einer der großen Gewinner des Turniers angesehen und strebt mit dem Team den Aufstieg bei der WM an. Philipp Pinter ist überzeugt, dass Jonathan eine große Zukunft im österreichischen Eishockey hat, wenn er weiterhin hart arbeitet.
Die Geschichte des Eishockeys in Österreich
Eishockey hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits 1897 erschien das Wort „Eishockey“ zum ersten Mal im Land, und das erste Training fand am 25. Dezember 1899 in Wien statt. 20 Personen nahmen an diesem ersten Training teil, ohne die Regeln zu kennen. Die erste offizielle Partie wurde im Januar 1900 zwischen dem Training Eisclub und dem Wiener Athletiksport-Club ausgetragen, und die ersten Fortschritte im Eishockeysport wurden durch die Eröffnung der ersten Kunsteisbahn 1909 ermöglicht.
Der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) wurde 1912 gegründet und trat im selben Jahr der LIHG/IIHF bei. Diese Institution hat seitdem eine wesentliche Rolle in der Entwicklung des Eishockeysports in Österreich gespielt, einschließlich der Teilnahme des Nationalteams an mehreren Europameisterschaften und Weltmeisterschaften. Die Oschgans stehen in einer langen Reihe von Talenten, die das österreichische Eishockey geprägt haben und weiterhin prägen werden. Ihre Geschichten sind ein Teil der dynamischen Entwicklung des Sports, der seit seinen Anfängen in den 1900er Jahren viele Höhen und Tiefen erlebt hat.
Für weitere Informationen über die Oschgans und ihre Leistungen im Eishockeysport können Sie den Artikel auf meinbezirk.at nachlesen. Die beeindruckende Geschichte von Jonathan Oschgan und seinen Leistungen im Nationalteam ist auch auf laola1.at zu finden. Schließlich kann die Geschichte des Eishockeysports in Österreich auf der Webseite des ÖEHV unter eishockey.at nachverfolgt werden.