Heute ist der 20.02.2026 und die Stadt Linz ist von schweren Schneefällen betroffen. Ein tragischer Vorfall hat die Gemeinde am Freitagmorgen erschüttert: Ein 29-jähriger Winterdienstmitarbeiter wurde von einem Kollegen mit einem Räumfahrzeug erfasst. Der Unfall ereignete sich gegen 7:30 Uhr im Stadtteil Ebelsberg. Während der Kollege mit einem Räumtraktor eine Treppe hinunterfuhr, kam es zu diesem fatalen Zwischenfall. Der 29-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort für tot erklärt wurde. Sein Kollege blieb zwar körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock und wurde vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Die heftigen Schneefälle in Linz führten nicht nur zu diesem tragischen Unfall, sondern auch zu Blechschäden und Verzögerungen bei anderen Einsätzen. Die Unwetterzentrale hat für die Regionen Burgenland, Niederösterreich und Steiermark die höchste Warnstufe Violett ausgegeben. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Wien gilt die Warnstufe Rot, während in Kärnten eine Orange-Warnung ausgesprochen wurde. Glücklicherweise soll sich die Wetterlage am Freitagnachmittag entspannen, da der Schneefall nachlässt [t-online.de].

Wetterlage im Nordosten Deutschlands

In dieser Zeit ist auch die Wetterlage im Nordosten Deutschlands von Interesse. Laut den aktuellen Vorhersagen ist dort Dauerfrost zu erwarten, während der Schneefall an den Alpen nachlässt. In der Nacht zum Samstag muss mit Glatteis gerechnet werden, insbesondere bis zum Samstagvormittag. Zudem sind in Gipfellagen Sturmböen möglich. Die Wetterentwicklung deutet darauf hin, dass atlantische Tiefausläufer am Wochenende für eine Milderung sorgen werden.

Für die Nacht zum Samstag sind in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen 1 bis 5 cm Neuschnee vorhergesagt. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 400 und 600 m, an den Alpen wird sie auf 1000 m steigen. In der Osthälfte Deutschlands kann auch in niedrigeren Lagen vorübergehend mit Schneefall gerechnet werden. Abends wird von Westen einsetzender Regen erwartet, der eine nachhaltige Milderung mit sich bringt, während in den Mittelgebirgslagen Regen- und Schmelzwassermengen zwischen 50 und 70 l/qm bis Montagabend anfallen können [wettergefahren.de].

Frost und Glätte

Die Kälte wird vor allem im Nordosten, insbesondere in Vorpommern, spürbar sein, wo Dauerfrost herrscht. Leichter Frost bis -5 Grad ist in der Osthälfte zu Beginn der Nacht zu erwarten. Doch die Milderung wird im Laufe der Nacht von Westen zunehmen. Windböen bis 60 km/h sind auf Nordseeinseln und später an der Ostsee zu beobachten. In Gipfellagen wie dem Brocken kann es zu schweren Sturmböen bis zu 100 km/h kommen [dwd.de].

In Anbetracht der aktuellen Wetterlage und des tragischen Unfalls in Linz wird deutlich, wie wichtig es ist, bei winterlichen Bedingungen Vorsicht walten zu lassen. Während sich die Wetterverhältnisse in den kommenden Tagen verbessern mögen, sollten alle, die im Freien arbeiten oder reisen, besonders achtsam sein.