Am 22. Februar 2026 ist es endlich soweit: Das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem SK Sturm Graz und dem FC Blau Weiß Linz steht an. Anpfiff ist um 13:52 Uhr in der Merkur Arena, und die Atmosphäre ist bereits jetzt elektrisierend. SK Sturm Graz, aktuell auf Rang vier der Tabelle, ist dringend auf einen Sieg angewiesen, um im Kampf um die Meisterschaft noch ein Wörtchen mitzureden. Mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze ist der Druck groß, insbesondere da Graz als die zweitschlechteste Heimmannschaft der Liga gilt. Das berichtet auch kicker.de.

Auf der anderen Seite steht der FC Blau Weiß Linz, der als Tabellenschlusslicht in die Partie geht. Die Bilanz der bisherigen Begegnungen ist alles andere als erfreulich für die Linzer: Sie mussten sich in sechs von sieben Spielen gegen Sturm Graz geschlagen geben, ein Unentschieden steht zu Buche. Das Hinspiel war ein wahres Torfest und endete 4:3 für Graz, das bis heute das torreichste Spiel der Saison bleibt. Doch nach einer katastrophalen Phase, in der Linz nur einen Punkt aus neun Spielen holte, gab es vor einer Woche einen Lichtblick: Ein 2:1-Sieg gegen WAC. Diese neue Energie könnte den Linzern den nötigen Schwung geben, um sich gegen Graz zu behaupten, wie ligaportal.at berichtet.

Die aktuelle Situation

Der Boden in Graz-Liebenau ist während der Partie sehr feucht, was dazu führt, dass Handtücher für Einwürfe benötigt werden. Dies könnte die Spielweise beider Teams beeinflussen. Während Graz das Tempo bestimmt und sich um den Strafraum der Linzer festsetzt, hat Blau-Weiß Schwierigkeiten, sich über die Mittellinie zu befreien. Die Stimmung im Stadion ist jedoch gut, und die Fans unterstützen ihr Team lautstark.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Stürmer Seedy Jatta, der in den letzten fünf Monaten ohne Treffer ist. Er hatte im Hinspiel eine wichtige Rolle gespielt, doch die aktuelle Form lässt zu wünschen übrig. Zumindest in der ersten Halbzeit hat er eine Kopfballchance, die weit daneben geht. Auf der anderen Seite hat Otar Kiteishvili, der im Hinspiel entscheidend war, verletzungsbedingt gefehlt. Sein Fehlen könnte Graz einen Vorteil verschaffen, denn Kiteishvili hat in dieser Saison die meisten Tore erzielt.

Die Trainer und ihre Strategien

Auf der Trainerbank hat Sturm Graz Fabio Ingolitsch als neuen Chefcoach verpflichtet. Unter seiner Leitung hat das Team bisher zwei Siege und drei Niederlagen in fünf Pflichtspielen erzielt. Diese inkonstante Leistung führte zuletzt zu einer 0:1-Niederlage gegen WSG Tirol. Michael Köllner, der Cheftrainer von Blau-Weiß Linz, betont die Herausforderung des Auswärtsspiels, weiß jedoch um die Wichtigkeit eines positiven Ergebnisses für seine Mannschaft.

Die Aufstellung von Graz wird entscheidend sein, um den Druck auf das gegnerische Tor zu erhöhen. Die Defensive von Linz, die in der bisherigen Saison oft wackelig wirkte, könnte unter dem Druck von Seidl, Mamageishvili und Fofana leiden. Letzterer wird bei seinem ersten Ballkontakt abgeräumt, was den ersten Standard für Linz einbringt. Mit einer soliden Leistung und vielleicht etwas Glück könnte Linz die Chance nutzen, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

In dieser spannenden Partie, die die Gemüter erheitert und die Nerven strapaziert, wird sich zeigen, ob Graz seine Ambitionen auf den Meistertitel untermauern kann oder ob Linz den Aufwärtstrend fortsetzt. Der Fußball hat oft seine eigenen Gesetze, und in einem Derby kann alles passieren.