Im Linzer Musiktheater wurde am 4. Oktober 2025 die Neuinszenierung von „Der Rosenkavalier“ gefeiert. Die Komödie für Musik in drei Aufzügen stammt von Hugo von Hofmannsthal, die Musik wird von Richard Strauss geleitet. Diese Produktion gehört zu einer langen Tradition, die am 30. November 1940 mit der Erstaufführung begann. Seither erlebte das Stück sieben Neuinszenierungen, die letzte fand im Mai 2012 statt. Nun bringt der Regisseur Hermann Schneider frischen Wind in die Aufführung, unterstützt von Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümdesignerin Meentje Nielsen. Dramaturg Christoph Blitt hat ebenfalls sein Augenmerk auf die modernen Aspekte des Werkes gelegt.
Die Inszenierung spielt mit Zeitsprüngen, in denen der erste Akt in der ursprünglichen Ära des Stücks, der zweite Akt zur Zeit der Uraufführung und der dritte Akt in der Gegenwart angesiedelt ist. Solche kreativen Entscheidungen sind nicht ohne Risiko, dennoch scheinen sie das Publikum zu fesseln. Die Bühne wurde oval gestaltet und ist sängerfreundlich, was die Darbietungen unterstützt. Dennoch gab es einige kritische Stimmen über die Verständlichkeit der Protagonisten, da oft das Orchester die Stimmen übertönte.
Ein eindrucksvolles Ensemble
Das Ensemble der Premiere setzte Maßstäbe: Erica Eloff glänzte als Feldmarschallin, während Dominik Nekel als Lerchenau auf sich aufmerksam machte. Auch Angela Simkin als Octavian, Adam Kim (Faninal) und Fenja Lukas (Sophie) überzeugten das Publikum. Christian Drescher und Vaida Raginskytė boten hochklassige Leistungen als Valzacchi und Annina. Eine lobenswerte Erwähnung gebührt dem Chor des Landestheaters Linz unter der Leitung von Elena Pierini sowie dem präzisen und dynamischen Spiel des Bruckner Orchesters.
Die Premiere wurde mit großem Applaus und Standing Ovations gefeiert. Vereinzelte „Buh“-Rufe für das Produktionsteam können als Ausdruck von gemischten Gefühlen gewertet werden, die aber die insgesamt positive Stimmung nicht trüben konnten.
Gemeinsame Herausforderungen in der Region
In Deutschland rückten die Feuerwehren 2022 zu rund 229.000 Einsätzen bei Bränden und Explosionen aus. Dieser Trend spiegelt sich auch in Österreich wider und stellt die Kommunen vor wachsende Herausforderungen. Die Hauptaufgaben der Feuerwehr sind Retten, Löschen, Bergen und Schützen, und die Bedeutung derer wird von den Bürgern oft erst in kritischen Situationen erkannt.