Die Verkehrslage in Alt-Urfahr, einem linzer Stadtteil, steht im Fokus neuer Maßnahmen des Gemeinderates. Am 11. Juni 2025 beschloss dieser mehrheitlich eine Resolution zur dauerhaften Schließung des Mühlkreisbahn-Schrankens an der Oberen Donaustraße. Ziel dieser Initiative ist es, den Durchzugsverkehr zu reduzieren und die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern. Die Schließung wird vor allem als Schutz vor dem morgendlichen Verkehr gesehen, der den Stadtteil insbesondere an Werktagen von 5 bis 9 Uhr stark belastet. Der Gemeinderat von Linz, unter der Leitung von den Fraktionen ÖVP, FPÖ und MFG, hat dabei eine klare Mehrheit für diesen Beschluss gefunden, während einige Mandatare sich der Stimme enthielten. Dies berichtet meinbezirk.at.

Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) kündigte bereits im November 2024 an, dass die dauerhafte Schließung im Frühjahr 2025 erfolgen soll. Die Umsetzung dieser Resolution liegt jedoch in den Händen des Landes Oberösterreich sowie des Landeshauptmanns. Unterdessen sehen die Grünen in Linz die Notwendigkeit, eine zeitnahe Schließung des Schrankens voranzutreiben. Der Klubobmann Helge Langer erklärte, dass damit der Ausweichverkehr aus dem Wohngebiet reduziert werden soll. Die Anwohner wurden zudem bereits darüber informiert, dass die Schließung des Schrankens mit dem Bau der neuen Donautalbrücke zusammenhängt, die noch abgeschlossen werden muss.

Weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Im Kontext dieser Maßnahmen steht das neue Innenstadtkonzept von Linz. Hierbei geht es um die langfristige Entwicklung des Stadtzentrums, das als lebendiges Zentrum für Handel, Wohnen, Bildung und Kultur gestaltet werden soll. Die ersten Entwürfe des Konzepts wurden Anfang 2023 vorgestellt, und nun nach einem Jahr Planungsarbeit liegt das fertige Konzept vor. Vizebürgermeister Dietmar Prammer hebt hervor, dass die Verbesserung öffentlicher Räume und die Förderung von Fuß- und Radverkehr zentrale Elemente sind. Für Alt-Urfahr könnte dieser Ansatz eine positive Auswirkung auf die Reduzierung des Autoverkehrs und eine Verbesserung der Lebensqualität haben, wie auch linza.at berichtet.

Die geplanten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung im Stadtteil Alt-Urfahr stützen sich auf die Überlegungen, die Lebensbedingungen der Bürger signifikant zu verbessern. Hierbei wird die Zusammenarbeit mit Bürgerschaft und Experten als wesentlicher Bestandteil genannt. Die Politik räumt ein, dass eine Verlagerung des Verkehrs von den Straßen auf alternative Mobilitätsformen von hoher Bedeutung ist. All diese Schritte könnten dazu beitragen, die Attraktivität Alt-Urfahrs als Wohnort und die Lebensqualität seiner Bewohner langfristig zu steigern. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Umsetzung dieser ersten Maßnahmen entwickeln wird und ob sie den erhofften Effekt bringen können.