Eltern von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS/ADHS) stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Hoher Bewegungsdrang und eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit sind nur einige der Schwierigkeiten, die Familien in ihrem Alltag bewältigen müssen. Um diesen Eltern Unterstützung zu bieten, organisiert die Caritas Oberösterreich ein Elternfrühstück in Sankt Isidor, Leonding. An insgesamt vier Terminen, beginnend am Mittwoch, dem 11. März, jeweils von 8.30 bis 10.30 Uhr in Haus 13, haben Eltern die Möglichkeit, sich auszutauschen und wertvolle Informationen zu erhalten.

Bei diesen Treffen wird die Kinderpsychiaterin Eva-Maria Ziebermayr zusammen mit dem Team des Kinder- und Jugendkompetenzzentrums praxisnahe Tipps geben und über ADHS aufklären. Das erste Treffen trägt den Titel „Mein Kind hat AD(H)S – was kann ich tun?“. Hierbei werden grundlegende Informationen zu Diagnose, Behandlung und Medikation vermittelt. Darüber hinaus erhalten Eltern Anregungen, wie sie ihre Kinder im Alltag begleiten und stärken können. Barbara Leonfellner, die Leiterin des Kinder- und Jugendkompetenzzentrums, hebt hervor, wie wichtig der Austausch unter den Eltern ist, um das Bewusstsein zu fördern, dass sie nicht allein sind.

Praktische Informationen zu den Treffen

Das erste Treffen findet am 11. März statt, und die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, entweder telefonisch unter 0732/7610 7344 oder per E-Mail an kijuk(at)caritas-ooe.at. Die nachfolgenden Termine sind auf den 14. Mai und den 18. Juni datiert, wobei die Themen der nächsten Treffen sich um die Steigerung der Aufmerksamkeit und den Umgang mit Wutanfällen und Selbstabwertung drehen.

Die Veranstalter betonen die lockere Frühstücksatmosphäre, die den Austausch erleichtert. Positive Rückmeldungen von bisherigen Teilnehmern bestätigen, dass solche Veranstaltungen nicht nur informativ, sondern auch unterstützend wirken. Eltern genießen die Gelegenheit, sich mit anderen, die in ähnlichen Situationen sind, auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu finden. Es wird deutlich, dass der Kontakt zu Gleichgesinnten eine wertvolle Ressource sein kann.

Wichtige Themen rund um ADS/ADHS

Die Themen, die in den Treffen angesprochen werden, sind äußerst relevant für Eltern, deren Kinder mit ADHS leben. Dabei geht es nicht nur um medizinische Aspekte wie Diagnose und Behandlung, sondern auch um praktische Strategien, wie man den Alltag mit einem ADHS-Kind bewältigen kann. Die Begleitung durch Fachkräfte wie Dr. Eva-Maria Ziebermayr soll Eltern dazu befähigen, Experten für die Bedürfnisse ihrer Kinder zu werden.

In Anbetracht der Tatsache, dass ADHS in der Gesellschaft oft missverstanden wird, sind solche Informationsveranstaltungen von großer Bedeutung. Sie bieten nicht nur Lösungen, sondern auch ein Gefühl der Gemeinschaft und Unterstützung. Das Wissen, dass andere ähnliche Herausforderungen erleben, kann für viele Eltern eine Erleichterung darstellen.

Für weiterführende Informationen und Unterstützung können sich Interessierte auch direkt an die Caritas Oberösterreich wenden, die sich intensiv mit den Bedürfnissen von Familien mit ADHS-Kindern auseinandersetzt.