Das Ziegelwerk Eder aus Peuerbach hat sich mit seinem hervorragenden Image in der Bauindustrie einen Namen gemacht. Das Unternehmen genießt großes Vertrauen bei Bauherrn und Baumeistern und wird laut der Market Business Excellence Studie zu den beliebtesten Anbietern in Österreich gezählt. Mit einem jährlichen Umsatz von rund 57 Millionen Euro und etwa 240 Mitarbeitern an Standorten in Peuerbach, Weibern, Kallham, Schärding, Aurolzmünster und Mining ist Eder ein bedeutender Player in der Branche. Besonders auffällig sind die Spitzenplätze, die das Unternehmen bei der Weiterempfehlung in einer Befragung unter Baumeistern erreicht hat. Auch in den Bereichen Preisniveau, Angebotsbreite und Marktauftritt belegt Eder Top-3-Platzierungen.
Die aktuelle Branchenentwicklung zeigt sich laut der Studie positiver als im Vorjahr. Rund ein Drittel der befragten Baumeister ist mit der Situation zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Geschäftsführer Walter Eder berichtet von vielen interessanten Gesprächen mit künftigen Baufamilien auf der Energiesparmesse in Wels, wo der Trend zu kompakter Bauweise mit hochwertigen Baustoffen deutlich spürbar ist. Füllziegel gewinnen zunehmend an Bedeutung, besonders für die effiziente Flächennutzung und den hohen Schallschutz. Eder hebt hervor, dass der Ziegelbau hohen Wohnkomfort bei niedrigen Betriebs- und Instandhaltungskosten schafft. Weitere Informationen können Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at nachlesen.
Die Veränderungen in der Bauwirtschaft
Die Bauwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten signifikante Veränderungen durchlebt. Vom wiedervereinigungsbedingten Bauboom in den Jahren 1991 bis 1995 über eine zehnjährige Baurezession ab 1996 bis hin zu einem nachhaltigen Aufschwung von 2006 bis 2021, der sogar die Corona-Pandemie überdauerte. Ab 2022 jedoch wurde dieser Aufschwung durch externe Faktoren wie den Angriffskrieg auf die Ukraine gestoppt. Ein Anstieg von Kosten, Preisen und Zinsen hat die Branche negativ beeinflusst, dennoch besteht weiterhin ein deutlicher Baubedarf, sowohl für Wohnungen als auch für marode Verkehrsinfrastruktur. Weitere Informationen hierzu sind auf bauindustrie.de zu finden.
Der Sektor wird aufgrund der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt gesellschaftlich immer wichtiger. Das Baugewerbe trägt fünf Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland bei. In den letzten Jahren hatte die Branche mit einem signifikanten Anstieg der Kosten zu kämpfen, und die Preise im Baugewerbe lagen zuletzt rund sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Ein Preisrückgang wird nicht erwartet, sondern lediglich eine Anpassung an die Inflationsrate. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete das Baugewerbe steigende Umsätze und ein wachsendes Bauvolumen. Im Jahr 2023 wurden rund 216.000 neue Wohnungen gebaut, was das Ziel der Ampel-Koalition von 400.000 neuen Wohnungen nicht erfüllte. Hierzu können Sie mehr auf statista.com erfahren.
Die Herausforderungen und Perspektiven
Die deutsche Wirtschaft und der Baubereich sind durch Krisen wie Lieferengpässe, Rohstoffmangel, steigende Energiekosten, hohe Zinsen und Fachkräftemangel betroffen. Der Anteil der Vollzeitbeschäftigten im Baugewerbe lag bei 87 Prozent, und knapp 27 Prozent der deutschen Unternehmen gaben an, vom Fachkräftemangel betroffen zu sein, was über dem EU-Schnitt liegt. Trotz all dieser Herausforderungen steht die Bauwirtschaft weiterhin vor der Aufgabe, den Wohnraumbedarf zu decken und den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Insgesamt zeigt sich, dass das Ziegelwerk Eder und die Bauindustrie in Österreich und Deutschland in einem dynamischen und herausfordernden Umfeld agieren. Die Trends zur Nachhaltigkeit und hochwertigen Bauweise, gepaart mit den Herausforderungen der aktuellen wirtschaftlichen Lage, bieten sowohl Chancen als auch Risiken für die Zukunft.





