Im September 2026 wird in Waizenkirchen ein neues Kapitel in der Agrarbildung aufgeschlagen. Das neue Agrar-Bildungszentrum (ABZ) nimmt Gestalt an und vereint die bisherigen Fachschulen-Standorte Bergheim, Mistelbach und Waizenkirchen unter einem Dach. Die Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) hat bereits den Fortschritt der Baustelle begutachtet und zeigt sich erfreut über die Entwicklung. Mit einer Investition von rund 41,3 Millionen Euro wird das ABZ als Oberösterreichs modernstes agrarisches Ausbildungszentrum bezeichnet. Ab September können hier rund 350 Schüler ihre Ausbildung beginnen oder fortsetzen.

Das Gebäude wird einen Internatstrakt mit 153 Betten, zahlreiche Klassenzimmer und verschiedene Praxisräume beherbergen. Die Bauweise setzt auf einen offenen Grundriss und kombiniert Holz mit Stahlbeton, was nicht nur modern aussieht, sondern auch nachhaltig ist. Nach der Inbetriebnahme im Herbst 2026 wird der bestehende Standort der Fachschule Waizenkirchen abgetragen. Anstelle der alten Schule sind Außenanlagen geplant, die bis 2027 fertiggestellt werden sollen. Die Energieversorgung des neuen Ausbildungszentrums erfolgt durch regionales Waldhackgut und eine eigene Photovoltaikanlage, die die Nachhaltigkeit und Regionalität in den Mittelpunkt rückt.

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Vielfältige Ausbildungsangebote

Das Ausbildungszentrum wird nicht nur verschiedene Fachrichtungen anbieten, darunter Tierhaltung, Ackerbau, Eco-Design sowie Gesundheit und Soziales, sondern auch die neue Fachrichtung „Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement“. Der Direktor Walter Raab hat angekündigt, dass das ABZ im Herbst nahezu vollständig ausgelastet sein wird. Rund 50 Lehrer und 40 Bedienstete werden die Schüler unterstützen und auch Möglichkeiten für zweite Bildungswege sowie die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung bieten.

Der Baufortschritt am Agrarbildungszentrum ist sichtbar, und das Projekt liegt im Zeit- und Kostenrahmen. Der Innenausbau läuft aktuell, und die Möblierung ist ab Mai 2024 vorgesehen. Der Fokus auf eine moderne Holzhybridkonstruktion und die Nutzung erneuerbarer Energien unterstreichen die Zielsetzung, ein zukunftsweisendes Bildungszentrum für den ländlichen Raum zu schaffen.

Bedeutung der Bildung für eine nachhaltige Zukunft

Die Eröffnung des neuen Agrar-Bildungszentrums fällt in einen bedeutenden Kontext. Am 24. Januar wird der Welttag der Bildung gefeiert, dessen Motto 2023 „Lernen für Menschen, Planeten, Wohlstand und Frieden“ lautet. Landwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig betont die Bedeutung von Bildung für eine nachhaltige Zukunft. Die Herausforderungen wie der Klimawandel, die Versorgungssicherheit und die Digitalisierung verlangen nach gut ausgebildeten Fachkräften.

Das Landwirtschafts- und Umweltministerium (BMLUK) bietet vielfältige Bildungsangebote, darunter die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien und zahlreiche höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen in Österreich. Mit knapp 4000 Schülern an diesen Einrichtungen wird die praxisorientierte Ausbildung gefördert und die Integration aktueller Forschung in den Unterricht ermöglicht. Die Bildungsplattform landwissen.at stellt zudem rund 1600 Bildungs- und Informationsmaterialien zu Themen wie Landwirtschaft und Klima bereit.

Das neue Agrar-Bildungszentrum in Waizenkirchen wird nicht nur als Ausbildungsstätte, sondern auch als Kompetenzzentrum für innovative Landwirtschaft fungieren. Die positive Auswirkung der Ausbildung auf den Betriebserfolg und die Karriere der Absolventen ist unbestritten. In einer Zeit, in der Bildung und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen, ist das ABZ ein Schritt in die richtige Richtung.

Weitere Informationen finden Sie in den Quellen: Tips und Mein Bezirk.