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Im Bezirk Grieskirchen wird das Lesen für Kinder nicht dem Zufall überlassen. Freiwillige Lesecoaches des Roten Kreuzes unterstützen gezielt jene Kinder, die beim Lesen Unterstützung benötigen. Dies geschieht durch eine Initiative, die sich als wertvoll für die persönliche und akademische Entwicklung der jungen Teilnehmer erweist. Thomas Schlager-Weidinger, ein 60-jähriger Bildungswissenschaftler und Hochschulprofessor aus Linz, engagiert sich seit 2024 beim Jugendrotkreuz und bietet einmal pro Woche Lesestunden an. Er hat bereits positive Entwicklungen in der Lesekompetenz und der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder beobachtet. Der Begriff „Helper’s High“ beschreibt dabei das Gefühl der Zufriedenheit, das durch das freiwillige Engagement entsteht.

Im vergangenen Jahr wurden über 70 Kinder im Bezirk Grieskirchen durch das Jugendrotkreuz begleitet. „Besondere Aufmerksamkeit gilt den Kindern mit Lernschwierigkeiten“, berichtet Nadine Haupert, die Bezirksjugendkoordinatorin des Roten Kreuzes. Oberösterreichweit unterstützen rund 530 freiwillige Lese- und Lerncoaches junge Menschen in ähnlichen Lernsituationen. Angesichts der hohen Nachfrage sucht das Jugendrotkreuz weiterhin nach Freiwilligen, um das Angebot in den kommenden Jahren zusammen mit dem Kooperationspartner Zaunergroup auszubauen. Diese Initiative zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Bildung und Förderung junger Menschen ist. Quelle

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Engagement für das Lesen

Das Engagement für das Lesen hat viele Gesichter. Neben den Lesecoaches, die aktiv mit Schulkindern arbeiten, gibt es auch die Möglichkeit, die Begeisterung für Geschichten mit jüngeren Kindern in Kitas zu teilen. Hierbei kann das Vorlesen eine wertvolle Unterstützung leisten. Darüber hinaus gibt es auch Angebote, die sich an ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen richten, wo Zeitungsartikel gemeinsam durchgesehen werden können. Diese Formen des freiwilligen Engagements sind nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Freiwilligen bereichernd. Für Interessierte stehen umfassende Informationen für das freiwillige Engagement zur Verfügung, ebenso wie Tipps und Inspirationen für erfahrene Vorleser. Bei Fragen kann man sich direkt an Lisa Keil von der Stiftung Lesen wenden (lisa.keil@stiftunglesen.de, 06131-28890-78). Quelle

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Die Bedeutung von Ehrenamtlichkeit

Die Notwendigkeit von ehrenamtlichem Engagement wird auch von der Stiftung Bildung unterstrichen. Diese wurde 2012 von engagierten Menschen gegründet, die sich für die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Durch Projekte zur strukturellen Verbesserung und finanziellen Förderung von Schulen sowie die Einführung des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule“ wird die Bedeutung von Ehrenamtlichkeit in der Bildung immer deutlicher. Seit 2014 hat die Stiftung Bildung über 40.000 Kinder und Jugendliche durch verschiedene Programme gefördert. Zudem wurde 2024 das Startchancen Programm durch die Bundesregierung ins Leben gerufen, welches mit jährlichen zwei Milliarden Euro für schulische Strukturprojekte ausgestattet ist. Ein Aufruf zur Unterstützung durch neue Ehrenamtliche und Hauptamtliche ist unabdingbar, um diese wertvolle Arbeit fortzuführen. Quelle