Im Dekanat Gmunden fand kürzlich ein Visionstreffen statt, an dem rund 100 Personen teilnahmen. Das Ziel des Treffens war die Entwicklung einer Vision für den Umstellungsprozess zur neuen Pfarre. Die Teilnehmer arbeiteten in gemischten Tischgruppen intensiv an der Zielvorstellung und erarbeiteten konkrete Ziele und Überlegungen, die über die Grundinformationen der vorherigen Veranstaltung hinausgingen. Die Diskussionen drehten sich um Fragen wie: Was braucht die Welt? Was können wir gut? Wovon sind wir überzeugt? Diese Fragestellungen sorgten für eine große Bandbreite an Vorstellungen, die Platz fanden und methodisch angeleitet wurden, um Ideen zu bündeln und kreativ umzusetzen. Pausengespräche und eine Stärkung zur Halbzeit halfen, die Kräfte zu erneuern. Erste Vorschläge für den zukünftigen Pfarrnamen und die Pfarrkirche wurden auf Plakaten gesammelt, und die positive Stimmung machte Mut für die nächsten Schritte. Weitere Informationen zu diesem Treffen sind auf der Webseite der Diözese Linz zu finden hier.

Startveranstaltung zur Umstellung auf „Pfarre neu“

Die Umstellung auf die neue Pfarre im Dekanat Gmunden wird offiziell am Freitag, den 12. September 2025, von 17:00 bis 21:00 Uhr im Pfarrheim Laakirchen eingeleitet. Diese Startveranstaltung wird sich mit den Gründen für die Entscheidung der Diözese, dem konkreten Zeitplan für die Umstellung sowie den Auswirkungen auf die einzelnen Pfarrgemeinden befassen. Auch Änderungen und Kontinuitäten werden thematisiert. Interessierte sind aufgefordert, sich bis zum 5. September anzumelden. Die Anmeldung kann über ein Onlineformular, per E-Mail oder telefonisch bei Martin Mitterwallner (0676 8776 5464) erfolgen. Weitere Informationen sind unter diesem Link verfügbar.

Der Hintergrund der Umstellung

Die Umstellung auf die neue Pfarre ist Teil einer umfassenden Diözesanstrategie, die Erzbischof Stephan Burger im Juni 2022 in Kraft setzte. Diese Strategie umfasst eine Vision, Werte und 13 strategische Ziele für die zukünftige Pfarreiengestaltung. Die Diözesane Projektleitung, bestehend aus Haupt- und Ehrenamtlichen, steuert das gesamte Projekt bis zum 31. Dezember 2025 und ist verantwortlich für die Ergebnisse. Das Leitprinzip der neuen diözesanen Struktur ist die Subsidiarität, die den Pfarreien größtmögliche Selbstbestimmung ermöglicht. Ab dem 1. Januar 2026 werden die bisherigen Pfarreien und Kirchengemeinden in 36 Einheiten zusammengeführt. Der Name der neuen Pfarrei ergibt sich in der Regel aus dem Patronat und dem Ort der Pfarrkirche, während lokale Gremien Vorschläge erarbeiten, die schließlich vom Erzbischof per Dekret entschieden werden. Für weitere Details zur Diözesanstrategie kann hier nachgelesen werden.