In der malerischen Stadt Gmunden, die für ihre atemberaubenden Ausblicke auf den Traunsee bekannt ist, wird im kommenden Jahr eine spannende Ausstellung stattfinden. Die Kunstwerkstatt Gmunden der Lebenshilfe Oberösterreich präsentiert vom 4. bis 31. März 2026 die Ausstellung „Hoch und Tief“ in der Galerie am Rinnholzplatz. Diese Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Kunstverein Kunstforum Salzkammergut organisiert wird, verspricht einen tiefen Einblick in die Vielfalt inklusiver Kunst.
Die Ausstellung wird Werke von acht talentierten Künstlern der Kunstwerkstatt zeigen, darunter Sophie Beißkammer, Nelly Bock, Martin Filsegger, Daniel Hochegger, Andreas Krötzl, Julia Rakuschan, Christian Rebhan und Robert Spießberger. Diese Künstler präsentieren ihre individuellen Zugänge zu den Themen der Gegensätze, wobei die gezeigten Werke von detailreichen Zeichnungen bis hin zu kraftvollen malerischen Arbeiten reichen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Mittwoch, den 4. März 2026, um 19 Uhr statt, und die Galerie ist von Dienstag bis Donnerstag von 9.30 bis 11.30 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet, zusätzlich nach Vereinbarung.
Einblicke in inklusive Kunst
Die Lebenshilfe Oberösterreich hat die Galerie bis Ende 2023 betrieben, doch seit 2024 ist der Kunstverein Kunstforum Salzkammergut Hauptmieter der Galerieräume. Vier der Künstler der Kunstwerkstatt Gmunden sind Mitglieder dieses Kunstforums. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Sichtbarkeit inklusiver Kunst im regionalen Kunstgeschehen erheblich zu erhöhen. Kunst ist nicht nur ein Ausdruck der Kreativität, sondern auch ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Teilhabe.
Für weitere Informationen zur Ausstellung und zur Kunstwerkstatt Gmunden kann die Webseite des Kunstforums besucht werden: Sichtwechsel.
Raum für Begegnung und Kreativität
Das M7-Atelier, welches die Inklusion durch Kunst fördert, spielt eine bedeutende Rolle in diesem Kontext. Es bietet Künstler:innen Raum für ihren individuellen Ausdruck und ermöglicht regelmäßige Workshops, die Begegnungen auf Augenhöhe fördern. Ein ehrlicher und wertschätzender Austausch zeichnet die Gemeinschaft aus. Künstler:innen und Kunstinteressierte arbeiten hier gemeinsam an Projekten, was nicht nur der persönlichen Entfaltung dient, sondern auch die Sichtbarkeit von Künstler:innen mit Behinderung in der Gesellschaft erhöht. Das M7-Atelier bietet zudem die Möglichkeit, Werke zu zeigen, zu verkaufen und sich fortzubilden, wodurch Kunst für alle zugänglich gemacht wird.
Die bevorstehende Ausstellung „Hoch und Tief“ ist somit nicht nur eine Plattform für kreative Ausdrucksformen, sondern auch ein Schritt in Richtung einer inklusiveren Gesellschaft. Es ist eine Einladung an alle, die Kraft der Kunst zu erleben und sich mit den vielfältigen Perspektiven der Künstler:innen auseinanderzusetzen. Für weitere Informationen über die inklusiven Projekte und Angebote des M7-Ateliers können Interessierte die Webseite besuchen: M7 Inklusive Kunst.