Am 17. Februar 2026 besuchte die Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander das Salzkammergut Klinikum Gmunden. Ziel ihres Besuchs war es, mit Mitarbeitern aus verschiedenen Berufsgruppen ins Gespräch zu kommen und einen Einblick in den Spitalsbetrieb zu erhalten. Die Gespräche fanden in den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Verwaltung, Küche und Reinigung statt. Dabei stattete sie auch den Abteilungen Akutgeriatrie, Orthopädie, Chirurgie und Klinische Psychologie einen Besuch ab. Ein wichtiges Thema war die Wertschätzung der Mitarbeiter und der Austausch über die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsbereich. Haberlander betonte die Bedeutung der Gesundheit für die Menschen und äußerte ihre Wertschätzung für die Mitarbeiter des Klinikums.

Das Salzkammergut Klinikum Gmunden beschäftigt zum 1. Jänner 2026 insgesamt 778 Mitarbeiter, wovon etwa 60 Prozent in Teilzeit arbeiten. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es noch 710 Mitarbeiter, von denen rund 47 Prozent in Teilzeit beschäftigt waren. Das Klinikum bildet seit 2014 gemeinsam mit Vöcklabruck und Bad Ischl ein größeres Netzwerk mit insgesamt rund 3.400 Mitarbeitern. Laut dem Regionalen Strukturplan Gesundheit Oberösterreich 2030 bleibt die bestehende Kapazität in Gmunden erhalten. Geplante Erweiterungen umfassen unter anderem einen Überwachungsbereich, der um vier Betten auf insgesamt zehn aufgestockt werden soll, sowie eine Erhöhung der Bettenkapazität in den Bereichen Orthopädie und Traumatologie. Weitere Informationen zu den Entwicklungen im Gesundheitssektor finden sich in einem Artikel auf Tips.at.

Gesundheitsversorgung in Österreich

In Österreich sind Krankenhäuser gemäß dem Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten (KAKuG) definiert. Zu den Krankenhäusern zählen allgemeine Krankenanstalten, Sonderkrankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Genesungsheime, Pflegeanstalten für chronisch Kranke sowie Sanatorien. Selbstständige Ambulatorien sind hingegen nicht inbegriffen. Die Daten zur Gesundheitsversorgung stammen aus der Krankenanstaltenstatistik des Gesundheitsministeriums, die diverse Aspekte umfasst, wie die Darstellung der Krankenanstalten nach Öffentlichkeitsrecht, die Bettenanzahl und die Angaben zum Personal der ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufe in Krankenanstalten. Weitere Informationen hierzu können auf der Webseite der Statistik Austria gefunden werden: Statistik Austria.

Das österreichische Gesundheitssystem hat die soziale Funktion, den Zugang für alle Bevölkerungsschichten zu gewährleisten. Politische und gesellschaftliche Debatten konzentrieren sich derzeit auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und den medizinischen Fortschritt. Im Jahr 2023 lagen die Gesundheitsausgaben in Österreich bei etwa 55,1 Milliarden Euro, wobei der größte Anteil für die stationäre Gesundheitsversorgung im Jahr 2022 aufgebracht wurde. Die österreichische Pharmaindustrie erwirtschaftete 2022 einen Umsatz von rund 6,34 Milliarden Euro, wobei Novartis Austria als umsatzstärkstes Unternehmen hervorstach. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, wie die gesetzliche Pflichtversicherung in der sozialen Krankenversicherung mit etwa 7,43 Millionen Versicherungsverhältnissen, sind ebenfalls von Bedeutung. Weitere Details zur Gesundheitsversorgung in Österreich können auf Statista nachgelesen werden.

Insgesamt zeigt sich, dass das Salzkammergut Klinikum Gmunden auf einem erfolgreichen Wachstumskurs ist, während das Gesundheitssystem in Österreich weiterhin vor großen Herausforderungen steht und sich an die Bedürfnisse einer sich verändernden Gesellschaft anpassen muss.