Die Leube Gruppe hat beim traditionellen Herbstfest am Standort Hinzenbach ein wichtiges Kapitel aufgeschlagen. Am 1. Oktober 2025 stellte das Unternehmen die neue Leube Beton & Quarzsande GmbH vor, die durch die Fusion mehrerer Firmen ins Leben gerufen wird. 2026 werden die Leube Quarzsande GmbH, die Gustav Arthofer GmbH & Co KG, die Leube Beton Innviertel GmbH sowie die Leube Beton Lassing GmbH unter einem gemeinsamen Dach vereint. Heimo Berger, Geschäftsführer der Leube Gruppe, begrüßte dazu etwa 270 Gäste, darunter Kunden, Partner sowie Vertreter von Gemeinden und der Wirtschaft. MeinBezirk berichtet, dass diese Fusion den Standort Oberösterreich nachhaltig stärken soll.
Bei seiner Ansprache hob Berger die organisatorischen Vorteile hervor und betonte die neuen Perspektiven, die sich durch die erweiterte Unternehmensstruktur ergeben. Bestehende Standorte und Arbeitsplätze bleiben erhalten, während das Produktportfolio ausgebaut und die Servicequalität verbessert wird. Das neue Unternehmen wird voraussichtlich rund 170 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich etwa 50 Millionen Euro erwirtschaften.
Gemeinsame Werte und Nachhaltigkeit
Die Leube Gruppe steht für eine umfassende Wertschöpfungskette im Bereich Beton, die alles von den Rohstoffen bis zum fertigen Endprodukt abdeckt. Laut Leube gliedert sich das Unternehmen in sechs Kompetenzfelder: Zement, Kalk, Zuschlagstoffe, Beton, Betonteile und Betonschwellen.
Ein weiterer Grundpfeiler der Unternehmensphilosophie sind die gemeinsamen Werte, wie Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein. Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege fördern ein produktives Miteinander, während das Unternehmen großen Wert auf eine verlässliche Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern legt.
Die Leube Gruppe verfolgt zudem eine nachhaltige Zukunftsgestaltung. Umweltschutz ist ein integrierter Bestandteil der Unternehmenspolitik. Das Unternehmen investiert in umweltfreundliche Technologien und Projekte und kann sich als eines der grünsten Zementwerke weltweit bezeichnen. Das Ziel hierbei ist ein geschlossener, klimaneutraler Prozesskreislauf in der Produktion.
Der Weg zur Fusion
Eine Fusion ist allerdings kein einfaches Unterfangen. Wie Ingenti erläutert, handelt es sich um einen komplexen Prozess mit mehreren Phasen. Dazu gehören die strategische Planung, die rechtlichen Genehmigungen sowie die Integration der verschiedenen Unternehmensbereiche.
In der ersten Phase müssen die finanziellen, rechtlichen und operativen Aspekte der fusionierenden Unternehmen gründlich geprüft werden. Anschließend werden die Fusionsbedingungen verhandelt und die regulatorischen Genehmigungen eingeholt. Ein klarer Kommunikationsprozess ist entscheidend, um Unsicherheiten bei den Mitarbeitenden zu minimieren und das Vertrauen der Kunden zu erhalten.
Die Leube Gruppe ist bereit, die Herausforderungen dieser Fusion zu meistern. Die beteiligten Unternehmen haben seit 2008 kontinuierlich an Erfahrung gewonnen und sind gut aufgestellt, um Synergien zu realisieren und langfristige Wachstumsziele zu erreichen. Die gesamte Region darf auf die positiven Impulse, die von dieser Fusion ausgehen, gespannt sein.






