Eferding, die charmante Stadt in Oberösterreich, feiert in diesem Jahr gleich doppelt: Sie wurde zur oberösterreichischen Landesnarrenhauptstadt ernannt und die Eferdinger Gaukler feiern ihr 35-jähriges Jubiläum. Dieses besondere Ereignis wurde mit dem 33. Eferdinger Gauklerfest, das am 6. und 7. Februar stattfand, gebührend gefeiert. Unter dem Motto „Bauern-Power“ erlebten die Besucher eine ausgelassene Feier, die sowohl Tradition als auch Moderne miteinander verband.
Bei diesem Fest ließen es sich zahlreiche prominente Gäste nicht nehmen, dabei zu sein. Landeshauptmann Thomas Stelzer war an beiden Tagen mit von der Partie, ebenso wie Vertreter der Gilden aus Timelkam, Schlierbach, Rufling, Marchtrenk und Salzburg. Brigitte Kreminger, Präsidentin des Bundes österreichischer Faschingsgilden, war ebenfalls anwesend. Die Moderation übernahmen Christiane und Thomas Raab, die das Publikum mit Witz und Charme durch das bunte Programm führten.
Ein buntes Programm für alle
Das Gauklerfest bot rund 30 Programmpunkte, die bis etwa 23:15 Uhr für Unterhaltung sorgten. Die Tanzeinlagen der Garden aus Marchtrenk und Rufling, unterstützt von einem Schalmeienzug, begeisterten das Publikum. DJ Jay Lian sorgte für die passende musikalische Untermalung und heizte die Stimmung zusätzlich an. Für die Besucher gab es auch zahlreiche Mitmach-Aktionen, darunter eine Tombola mit attraktiven Preisen und ein Erdäpfel-Schätzspiel, bei dem ein Jahresvorrat Eferdinger-Landl-Erdäpfel verlost wurde.
Der diesjährige Faschingsprinz, Manfred Schauer, Obmann der Eferdinger-Landl-Erdäpfelbauern, trat ebenfalls in Erscheinung und repräsentierte die Verbindung zwischen Tradition und regionaler Landwirtschaft. Das Motto „Bauern-Power“ zog sich durch das gesamte Programm und wurde humorvoll umgesetzt, auch in den Texten und Rollen der Darbietungen. Aktuelle Themen wurden charmant aufgegriffen, wie zum Beispiel das Motto des amerikanischen Präsidenten, das in „Make Eferding great again“ umgewandelt wurde.
Ein Höhepunkt nach dem anderen
Intensive Proben hatten bereits Wochen zuvor stattgefunden, um die Darbietungen zu perfektionieren. Christiane Raab, die Vizepräsidentin der Gaukler, berichtete von Auftritten in anderen Faschingshochburgen, die die Vorfreude auf das Gauklerfest steigerten. Ein weiterer Höhepunkt steht bereits vor der Tür: Am 14. Februar findet der Landesnarrenumzug statt, bei dem etwa 30 Wagen und fünf Gilden erwartet werden. Dies verspricht, ein weiteres unvergessliches Event in Eferding zu werden.
Die Feierlichkeiten in Eferding sind nicht nur ein freudiges Ereignis für die Stadt, sondern auch ein Teil der lebendigen Faschingskultur in Österreich. Der Bundesverband der österreichischen Faschingsgilden (BÖF) spielt dabei eine zentrale Rolle, indem er die Tradition erhält und fördert. In der Vergangenheit fand der BÖF-Bundesverbandstag 2025 in Bad St. Leonhard statt, ein weiteres Beispiel für die enge Vernetzung der Faschingsgilden in Österreich. Hier trafen sich Vertreter aus verschiedenen Regionen, um die Faschingskultur zu feiern und weiterzuentwickeln.
Insgesamt ist das Gauklerfest in Eferding ein strahlendes Beispiel für die Freude an Brauchtum und Gemeinschaft. Es zeigt, wie durch gemeinsame Anstrengungen und kreative Ideen eine lebendige und humorvolle Atmosphäre geschaffen werden kann, die sowohl Einheimische als auch Besucher begeistert. Weitere Informationen zu diesem und ähnlichen Veranstaltungen finden Sie unter diesem Link sowie unter hier.