In Bad Ischl findet demnächst ein ganz besonderes Event statt: Ein mehrtägiger Sportbasar unter dem Motto „Weiterverwenden statt wegwerfen“. Organisiert wird dieser von vier engagierten Schülern der BHAK Bad Ischl – Franz Berkenhoff, Paul Grabner, Jonas Pöckl und Thomas Wieser – im Rahmen ihres Schulprojekts MEIday. Das Projekt trägt den Namen „SportreUse“ und hat sich das Ziel gesetzt, gebrauchte Sportartikel weiterzugeben, Ressourcen zu schonen und Sport für alle leistbarer zu machen. Ein Teil des Reinerlöses wird zudem an die Krebshilfe Oberösterreich gespendet. Informationen zu den genauen Zeiten für die Annahme und den Verkauf der Artikel finden sich auf der Webseite von Tips.at.
Die Annahme der Sportartikel erfolgt am Donnerstag, den 6. März, in der Aula der BHAK Bad Ischl, und zwar von 7.30 bis 8.30 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr. Die Verkäufer haben die Möglichkeit, selbst den Preis für ihre Artikel festzulegen. Am Freitag, den 7. März, wird dann von 10 bis 15 Uhr verkauft. Dabei wird auch für das leibliche Wohl gesorgt, wobei einige Angebote gegen freiwillige Spenden erhältlich sind. Für die Rückgabe und Auszahlung der nicht verkauften Artikel sind zwei Termine vorgesehen: Samstag, den 8. März, von 10.30 bis 12.30 Uhr und Donnerstag, den 13. März, zwischen 15 und 17 Uhr.
Nachhaltigkeit im Fokus
Das Projekt „SportreUse“ setzt ein wichtiges Zeichen für Nachhaltigkeit und unternehmerisches Denken. Angesichts der Tatsache, dass Sportartikel oft nach intensiver Nutzung ausgemustert werden, ist es von großer Bedeutung, diese Ressourcen zu recyceln. Die Herstellung von Sportartikeln erfordert erhebliche Mengen an Rohstoffen, Energie und Wasser, und die Textilindustrie ist für etwa 10 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Recycling trägt nicht nur zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und Abfalls bei, sondern fördert auch das ökologische Bewusstsein in der Gesellschaft.
Ein paar Tipps für nachhaltiges Recycling von Sportartikeln sind beispielsweise das Spenden gut erhaltener Trikots und Sportkleidung an gemeinnützige Organisationen oder das kreative Upcycling von alten Sportartikeln, wie etwa die Verwendung von Bällen als Blumentöpfe. Viele Marken bieten Rückgabemöglichkeiten für alte Artikel an und kleine Reparaturen können die Lebensdauer von Sportartikeln verlängern. Indem wir alte, nicht mehr nutzbare Artikel zu Recyclinghöfen bringen, unterstützen wir aktiv den Umweltschutz. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von Teamsport Friedrichsort.
Plattform für nachhaltige Sportvereine
Zusätzlich zu solchen Initiativen gibt es auch Plattformen wie nachhaltige-sportvereine.de, die Sportvereinen helfen, Nachhaltigkeit im Vereinsalltag zu verankern. Diese Plattform ist unabhängig von der Größe, dem Standort oder den Ressourcen der Vereine und basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie bietet kompakte Informationen, Praxisbeispiele und Umsetzungstipps, um Nachhaltigkeit verständlich, machbar und alltagstauglich zu gestalten. Maßnahmen wie die energetische Sanierung des Vereinsheims oder die Schaffung von Blühflächen für die Biodiversität sind nur einige der vielen Ansätze, die hier vorgestellt werden. Vereine können eigene Projekte einreichen und so aktiv zum Austausch von Wissen und Ideen beitragen. Weitere Einblicke dazu gibt es auf der Webseite von WLSB.
Insgesamt zeigt das Projekt „SportreUse“ in Bad Ischl, wie wichtig es ist, ökologische Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig praktische Lösungen zu finden, um die Ressourcen unseres Planeten zu schonen. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen!