Am 26. Februar 2026 besuchte Christine Haberlander, Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin, das Salzkammergut Klinikum in Bad Ischl. Ziel ihres Besuchs war es, sich über die Arbeitsbedingungen und Herausforderungen der Mitarbeiter zu informieren. Sie führte einen Rundgang durch verschiedene Abteilungen des Klinikums durch und führte Gespräche mit dem Betriebsrat. Aktuell beschäftigt das Klinikum 660 Mitarbeiter, wobei die Teilzeitquote bei 54% liegt. Im Vergleich dazu waren im Jahr 2016 nur 589 Mitarbeiter angestellt, von denen rund 49% in Teilzeit arbeiteten.

Das Salzkammergut Klinikum umfasst seit 2014 die Standorte Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck, mit insgesamt rund 3.400 Mitarbeitern. In diesem Kontext sind auch die geplanten Modernisierungen und Ausbauten für die nächsten fünf Jahre von Interesse, die im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit Oberösterreich 2030 realisiert werden sollen. Dazu zählt die Installation einer Überwachungseinheit mit sechs Betten, die Errichtung einer Palliativ-Einheit mit vier Betten sowie die Umwandlung der Unfallchirurgie in eine Abteilung für Orthopädie und Traumatologie. Zudem ist die Installation eines MRT-Geräts in Kooperation mit der Sozialversicherung und die Einrichtung einer Einheit für Remobilisation und Nachsorge mit 15 Betten vorgesehen, die an die Orthopädie und Traumatologie angeschlossen wird.

Einblicke in den Klinikalltag

Am 17. Februar 2026 besuchte Christine Haberlander zudem das Salzkammergut Klinikum in Gmunden, wo sie Gespräche mit Mitarbeitern aus verschiedenen Berufsgruppen führte und Einblicke in den Spitalsbetrieb erhielt. Die Gespräche fanden in den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Verwaltung, Küche und Reinigung statt. Dabei wurden wichtige Themen wie die Wertschätzung der Mitarbeiter und die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsbereich diskutiert. Haberlander betonte die Bedeutung der Gesundheit für die Menschen und äußerte ihre Wertschätzung für die Mitarbeiter.

Das Klinikum Gmunden beschäftigt zum 1. Januar 2026 insgesamt 778 Mitarbeiter, von denen etwa 60% in Teilzeit tätig sind. Im Jahr 2016 waren es noch 710 Mitarbeiter, von denen rund 47% in Teilzeit arbeiteten. Im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit Oberösterreich 2030 bleibt die Kapazität in Gmunden erhalten, wobei auch Erweiterungen im Überwachungsbereich und der Orthopädie und Traumatologie geplant sind.

Das Gesundheitssystem in Österreich

Das Gesundheitssystem in Österreich sieht sich Herausforderungen wie einer alternden Gesellschaft und stetigem medizinischem Fortschritt gegenüber. Die Gesundheitsausgaben beliefen sich im Jahr 2023 auf etwa 55,1 Milliarden Euro, wobei der größte Anteil der Ausgaben für die stationäre Gesundheitsversorgung veranschlagt wurde. Laut der Krankenanstaltenstatistik des Gesundheitsministeriums werden Krankenhäuser in Österreich gemäß dem Bundesgesetz über Krankenanstalten und Kuranstalten (KAKuG) definiert. Dazu zählen allgemeine Krankenanstalten, Sonderkrankenanstalten, Rehabilitationseinrichtungen, Genesungsheime, Pflegeanstalten für chronisch Kranke und Sanatorien, während selbstständige Ambulatorien nicht inbegriffen sind.

Die Daten zur Gesundheitsversorgung, die auch die Anzahl der Beschäftigten in den verschiedenen Gesundheitsberufen umfassen, bieten einen wichtigen Einblick in die medizinische Versorgungssituation der österreichischen Bevölkerung. Mit einem Umsatz von rund 6,34 Milliarden Euro im Jahr 2022 ist die österreichische Pharmaindustrie ein bedeutender Akteur im Gesundheitssystem, wobei Novartis Austria als umsatzstärkstes Unternehmen hervorsticht.

Für weitere Informationen zu den Entwicklungen im Gesundheitswesen und den Herausforderungen der Branche sei auf die Berichterstattung über die Besuche von Christine Haberlander und die aktuelle Nachrichten verwiesen. Die Statistik Austria bietet zudem umfassende Informationen zur Gesundheitsversorgung und den Ausgaben in Österreich.