Die Dorfgemeinschaft in Haid kann sich in diesem Jahr über ein bemerkenswertes Projekt freuen: Der Neubau der Dorfkapelle, eine Initiative des im Jahr 2008 gegründeten Dorferneuerungsvereins, hat nun nach 15 Jahren seine Früchte getragen. Das erste große Vorhaben des Vereins, die Kapelle, wurde nicht nur eingerichtet, sondern auch mit großem Engagement von den Mitgliedern selbst verwirklicht. Diese leisteten beachtliche 2.800 freiwillige Arbeitsstunden, die letztlich dazu beitrugen, dass das Projekt mit einem Gesamtwert von 85.000 Euro erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Die Finanzierung kam durch Spenden und Förderungen zustande, wodurch die Gemeinde mehr als nur ein neues Gebäude, sondern einen Ort der Begegnung und des Gebets erhielt. Gemeinsam mit Bischof Küng wurde die Kapelle feierlich eingeweiht, was die emotionale Bedeutung des Neubaus unterstrich und die Zusammengehörigkeit der Dorfbewohner festigte. Eine schöne Gelegenheit, um den Geist der Solidarität zu zelebrieren, das wurde beim Fest deutlich.
Was spielt sich in Sarnen ab? Auch dort wird fleißig in die Gemeinschaft investiert. Vor kurzem fand eine Kirchgemeindeversammlung im Pfarreizentrum Peterhof statt. Dabei wurden die geplanten Baukosten für das Projekt „Dorfkapelle“ zu 1,2 Millionen Franken genehmigt. Der Kirchgemeindepräsident Josef Inderbitzin präsentierte den Anwesenden die Neuigkeiten, und Finanzchef Arnold Britschgi stellte den positiven Voranschlag für 2025 vor. Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf beachtliche 612.900 Franken; ein echter Grund zur Freude, wenn man bedenkt, dass der Aufwand bei ca. 2,8 Millionen Franken liegt. Der Voranschlag zur Finanzierung des Bauprojekts wurde einstimmig verabschiedet. Dieses Projekt bringt sowohl einen neuen Innenraum als auch eine behutsame Umgestaltung mit sich. Die Holzbänke werden entfernt, um Raum für flexible Möblierungen zu schaffen. Zudem wird ein festlicher Holzboden eingebaut und der Vorraum eine komplette Neugestaltung erfahren, was dem Gebäude einen frischen und modernen Touch geben wird.
Innovationen für die Zukunft
Die technischen Maßnahmen, die im Zuge der Renovierung vorgesehen sind, umfassen Heizungen, Elektroinstallationen sowie die Einrichtung von WC- und Teeküchenräumen. Für Büro-, Besprechungs- und Lagerzwecke sollen zudem zwei beheizbare Raumkörper unterhalb der Empore eingebaut werden. Die Außenansicht bleibt jedoch unverändert, um den traditionellen Charme der Kapelle zu bewahren. Das Ziel ist es, die Innenraumgestaltung bis Ende 2025 abzuschließen, sodass die Gemeinde schon bald einen ansprechenden Ort für religiöse Anlässe und Versammlungen nutzen kann.
In der Kirchgemeinde Sarnen bleibt man nicht stehen, denn auch der Spielplatz „Arena“ steht auf dem Programm. Hier ist eine Sanierung notwendig, um den Platz und die Spielgeräte auf Vordermann zu bringen. Einiges an Fällungen alter Bäume sowie die Anlage eines Waldweges sind ebenfalls vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen ist dabei klar gesetzt: Ein Nachtragskredit von 90.000 Franken wurde genehmigt, um diese Maßnahmen schnellstmöglich zu realisieren. Es ist deutlich zu spüren, dass der Wunsch nach einer lebendigen, gemeinschaftlich geprägten Umgebung in beiden Gemeinden stark ist, was eine positive Entwicklung für die Zukunft verspricht.