Am 8. März 2026 wird der Internationale Frauentag mit einem besonderen Benefizkinoabend gefeiert, der vom Soroptimist Club Waldviertel-Schrems und der Frauenberatung Waldviertel organisiert wird. In Kooperation mit den Waldviertler Kinos in Gmünd und Zwettl steht das Event ganz im Zeichen der Unterstützung für Frauen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Unter dem Motto „Gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben“ wird der Film „Die Schule des Mutes – Rule Breakers“ gezeigt, der auf der Lebensgeschichte der afghanischen Tech-Unternehmerin Roya Mahboob basiert. Der Film thematisiert die Herausforderungen, mit denen Mädchen in Afghanistan konfrontiert sind, und zeigt ihren Mut, ihre Widerstandskraft sowie den Glauben an Bildung.
Der Ablauf des Abends sieht vor, dass um 16:00 Uhr ein Sektempfang stattfindet, gefolgt von einer offiziellen Begrüßung um 17:00 Uhr. Der Film beginnt um 17:15 Uhr. Die Benefizkarten kosten 20 Euro und können über die Website der Waldviertler Kinos (www.waldviertler-kinos.at) oder telefonisch unter 02852/52464 sowie per E-Mail an office@waldviertler-kinos.at reserviert werden. Diese Veranstaltung setzt ein wichtiges Zeichen für Frauenrechte, Bildung und Chancengleichheit und bietet die Möglichkeit, aktiv zur Unterstützung von Projekten für Frauen beizutragen (Quelle).
Gesundheit und Aufklärung für Frauen
Nicht nur in Zwettl wird der Internationale Frauentag gefeiert, sondern auch in Berlin, wo ein Publikumsgespräch mit Prof. Dr. Mandy Mangler und Esther Kogelboom vom Podcast „Gyncast“ stattfindet. Dieses Gespräch, das am Freitag, den 13. März 2026, von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek stattfinden wird, widmet sich wichtigen Themen rund um die Gesundheit von Frauen, ihren Körper, Sexualität und Zyklus. Hierbei wird besonders kritisiert, dass die Gynäkologie größtenteils auf männlicher Forschung basiert, was gravierende Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung von Frauen hat.
Das Ziel des Podcasts und des Gesprächs ist es, Mythen und Irrtümer aufzudecken und das Selbstbewusstsein von Frauen in Bezug auf ihren eigenen Körper zu fördern. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos, jedoch wird eine Voranmeldung empfohlen. Interessierte können sich unter (030) 90299 2410 oder per E-Mail an event-bibliothek@ba-sz.berlin.de anmelden (Quelle).
Ein historischer Kontext
Der Internationale Frauentag hat seine Wurzeln in den USA, wo er 1909 ins Leben gerufen wurde, und wurde 1975 von den Vereinten Nationen institutionalisiert. Sein Ziel ist es, Gewalt, Diskriminierung und Ausbeutung von Frauen zu bekämpfen und die Geschlechtergleichstellung zu fördern. Trotz Fortschritten sind Frauen und Mädchen weltweit nach wie vor von Armut, Hunger, unzureichender Gesundheitsversorgung und sexueller Gewalt betroffen. Der Gender Pay Gap ist in vielen Ländern nach wie vor ein großes Thema, wobei Frauen oft weniger verdienen und eingeschränkten Zugang zu Bildung haben.
In Deutschland haben sich die Gesetze zur Förderung der Gleichstellung in den letzten Jahren verbessert, doch die Herausforderungen bleiben groß. So werden Frauen in vielen Bereichen weiterhin benachteiligt, und das Bewusstsein für ihre Rechte muss weiterhin geschärft werden. Die bevorstehenden Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag sind daher nicht nur Feiern, sondern auch wichtige Schritte in Richtung einer gerechteren Gesellschaft für alle Frauen und Mädchen (Quelle).