In Zwettl, wo die medizinische Versorgung stets im Fokus steht, hat sich kürzlich eine persönliche Erfahrung ereignet, die die hohe Qualität der lokalen Gesundheitsdienste unterstreicht. Ein Dankeschön geht an die Ärzte, die in kritischen Momenten zur Stelle sind und mit ihrem Fachwissen und ihrer Menschlichkeit glänzen. In der 16. Kalenderwoche klagte ein Betroffener über plötzlichen Schwindel, Atemnot und kalte Hände. Der erste Verdacht fiel auf die Nebenwirkungen eines Medikaments gegen Schwindel.
Über die Sprechstunde ohne Termin bei Dr. Roland Badawi, einem Neurologen in Zwettl, berichtete der Patient von einer freundlichen Aufnahme und einer gründlichen Untersuchung. Ein EKG offenbarte starkes Vorhofflimmern, was sofortige Maßnahmen erforderte. Dank der schnellen Reaktion von Dr. Badawi und seinem Team konnte ein weiterer Termin für die Nachsorge vereinbart werden. Diese Unterstützung hat dem Patienten viel bedeutet und zeigt, wie wichtig die medizinische Gemeinschaft in Zwettl ist.
Ein weiterer Schritt zur Gesundheit
Der nächste Besuch führte den Patienten zu Dr. Marianne Stoppar, einer Internistin, ebenfalls ohne Termin. Hier wurde er freundlich von der Sprechstundenhilfe Martina empfangen und hatte eine Wartezeit von weniger als zehn Minuten. Das erneute EKG bestätigte das Vorhofflimmern, und Dr. Stoppar nahm sich die Zeit, um den Patienten intensiv zu beraten und aufzuklären. Er erhielt Akutmedikamente und ein 12-Stunden-Überwachungsgerät, dessen Bedienung von einer freundlichen Krankenschwester erklärt wurde. Ein Kontrolltermin zur Besprechung der weiteren Behandlungsschritte wurde ebenfalls festgelegt.
Diese Erfahrungen verdeutlichen nicht nur die Qualität der medizinischen Betreuung in Zwettl, sondern auch die Menschlichkeit, die in schwierigen Zeiten einen großen Unterschied macht. Ein großes Dankeschön geht an Dr. Stoppar und ihr Team für ihre Unterstützung.
Vorhofflimmern: Ein häufiges Problem
Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung, betrifft insbesondere ältere Menschen, wobei bis zu 10% der über 80-Jährigen betroffen sind. Die Ursachen sind vielfältig und reichen vom natürlichen Alterungsprozess des Herzmuskels über Bluthochdruck bis hin zu Stresssituationen und genetischen Faktoren. Oftmals bleibt die Ursache unbekannt, was als idiopathisches Vorhofflimmern bezeichnet wird.
Die Symptome sind oft nicht zu übersehen: Herzrasen, Herzstolpern, Leistungsverlust und in schweren Fällen sogar Schlaganfälle. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein EKG, und die Therapie kann von Medikamenten bis hin zu invasiveren Verfahren wie einer Katheterablation reichen. Diese Ablation zielt darauf ab, den normalen Sinusrhythmus wiederherzustellen und kann in vielen Fällen erfolgreich sein, wobei die Erfolgsraten zwischen 65% und 85% liegen.
Die medizinische Gemeinschaft in Zwettl zeigt sich nicht nur engagiert in der Behandlung solcher Erkrankungen, sondern auch bei der Aufklärung über Themen wie den Coca-Cola Inclusion Run, der am 18. April stattfand. Diese Veranstaltung fördert den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und bringt rund 1.000 Teilnehmer:innen zusammen. Solche Ereignisse stärken das Gemeinschaftsgefühl und zeigen, wie wichtig Inklusion ist.
Ein weiterer bedeutender Schritt für die Region ist die Umstellung der Correcta Steuerberatung GmbH & Co KG, die nach 80 Jahren in ein neues Bürogebäude in der Anton Gareis-Straße 14 zieht. Der offizielle Betrieb des neuen Standorts wurde am 12. Mai 2025 aufgenommen, was als strategischer Meilenstein für Wachstum und Modernisierung gilt.
Insgesamt zeigt sich, dass sowohl die medizinische Versorgung als auch die gesellschaftlichen Initiativen in Zwettl eine positive Entwicklung durchleben und dass die Menschen hier in guten Händen sind.