Heute ist der 16.02.2026. Ein erneuter Wintereinbruch hat Österreich fest im Griff. Vom westlichen Vorarlberg bis hin nach Niederösterreich sind die Straßen von Chaos und Gefahren geprägt. Wie der ÖAMTC berichtet, warnen Mobilitätsinformationen vor Glatteis und massiven Verzögerungen. Autofahrer sollten sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen, denn viele Fahrzeuge stecken auf zahlreichen Verbindungen fest. Die Fernpassstraße (B179) zwischen Fernpass und Lermoos wurde bereits gegen 7:30 Uhr komplett gesperrt, und auch auf der Arlberg Schnellstraße (S16) kommt es zu erheblichen Behinderungen durch liegengebliebene Autos.

Die winterlichen Fahrbedingungen sind nicht nur auf den Bergstraßen spürbar. Über mehrere Bundesländer hinweg gilt eine Schneekettenpflicht. In Vorarlberg und Tirol sind Ketten auf etlichen Passstraßen erforderlich, während in Salzburg die Hochkönigstraße (B164) und in Niederösterreich die B21 über Ochsattel betroffen sind. Die Situation könnte sich laut ÖAMTC im Laufe des Vormittags weiter verschärfen, weshalb es ratsam ist, vor Fahrtantritt die aktuelle Straßen- und Wettersituation zu prüfen und nicht zwingend notwendige Fahrten zu verschieben. Auch in den Tallagen ist mit Glatteis auf vielen Strecken zu rechnen.

Winterchaos in Deutschland

Doch nicht nur Österreich wird von den winterlichen Bedingungen betroffen. Auch in Deutschland sorgt der Eisregen und Schneefall, besonders im Süden und Nordosten, für erhebliche Verkehrsstörungen. Wie am 26.01.2026 von der Tagesschau berichtet, sind der Präsenzunterricht in vielen Regionen ausgefallen, und der Verkehr wurde massiv beeinträchtigt. In Baden-Württemberg und Bayern führten Neuschnee und Glatteis zu chaotischen Zuständen, mit vielen gesperrten Straßen und Dutzenden von Unfällen.

In Thüringen rückten Einsatzkräfte wegen etwa 30 Unfällen auf Autobahnen aus, und in Mecklenburg-Vorpommern wurde der Busverkehr in mehreren Städten eingestellt. Zudem gab es im nördlichen Niedersachsen Schneefall mit bis zu 6 cm Neuschnee, was zu Unterrichtsausfällen führte. Auch der Bahnverkehr war betroffen: Züge fuhren zeitweise nicht, und im Fernverkehr der Deutschen Bahn kam es zu Einschränkungen und Ausfällen.

Warnungen und Empfehlungen

Die Wetterlage ist nicht zu unterschätzen. Experten warnen vor Glätte und Frost, die in vielen Teilen Deutschlands und auch in Österreich herrschen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits am 5. Januar 2025 vor erheblichen Eisansätzen gewarnt, was die Gefahr für Leib und Leben erhöhen kann. Bei einem Glatteis-Unfall auf der A1 in Deutschland wurden nicht nur Hunderte Forellen verletzt, sondern auch vier Menschen. Meteorologen raten dazu, unnötige Fahrten zu vermeiden und auf rutschfestes Schuhwerk zu achten, während Autofahrer Winterreifen und eine warme Decke mitführen sollten.

Die aktuelle Wetterlage zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich auf die winterlichen Bedingungen vorzubereiten und die Warnungen der Behörden ernst zu nehmen. Mit fortschreitendem Winter müssen wir uns auf weitere Schneefälle und gefrierenden Regen einstellen, die die Mobilität weiter gefährden werden.