Heute ist der 19.02.2026 und in Wiener Neustadt wird vor illegalen Schönheitsbehandlungen gewarnt. Die Polizei hat kürzlich Fälle aufgedeckt, bei denen Botox in nicht autorisierten Einrichtungen angeboten wurde. Diese Eingriffe finden häufig in Kellerwohnungen statt und sind nicht nur riskant, sondern auch gesetzlich problematisch. Die Verbraucher sind sich oft nicht bewusst, dass solche Behandlungen in vielen Fällen nicht nur unqualifiziert durchgeführt werden, sondern auch gesundheitliche Risiken bergen können. Weitere Informationen dazu finden Sie in einem ausführlichen Bericht auf verbraucherschutzforum.berlin.
Die Problematik illegaler Schönheitsbehandlungen ist nicht neu, doch sie nimmt zu. Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihr Aussehen zu verbessern, oft ohne sich über die möglichen Gefahren im Klaren zu sein. Viele dieser Behandlungen, wie beispielsweise das Spritzen von Botox, werden ohne die notwendige medizinische Ausbildung oder Lizenz durchgeführt. Die Polizei und Verbraucherschützer raten eindringlich, sich nur an zertifizierte Fachkräfte zu wenden, um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Das Thema Werbung für Schönheitsbehandlungen steht ebenfalls im Fokus. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs hat klargestellt, dass Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern für Schönheitsbehandlungen, auch bei minimalinvasiven Eingriffen, verboten ist. Dies soll Verbraucher vor unrealistischen Erwartungen und möglichen gesundheitlichen Risiken schützen. Der Gesetzgeber hat hier klare Richtlinien, die im Heilmittelwerbegesetz (§ 11) festgelegt sind. Diese Regelungen zielen darauf ab, übereilte Entscheidungen zu verhindern und die Öffentlichkeit vor unseriösen Angeboten zu schützen. Besonders kritisch wird die Rolle von Influencern betrachtet, die oft ohne medizinische Qualifikation solche Werbung betreiben.
Das Unternehmen Aesthetify, gegründet von den Influencern „Dr. Rick“ und „Dr. Nick“, ist ein Beispiel für die Herausforderungen in diesem Bereich. Trotz eines Gerichtsurteils, das ihnen die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern untersagt, tauchen solche Bilder immer wieder in ihren sozialen Medien auf. Verbraucherzentrale NRW hat die Werbepraktiken von Aesthetify kritisiert und auf die fehlende Kontrolle durch die Ärztekammern hingewiesen. Hier ist es notwendig, dass sich Verbraucher intensiv über die Risiken und Vorteile von Schönheitsbehandlungen informieren und sich an Fachärzte wenden.
Datenschutz und Online-Werbung
Bei der Online-Werbung für Schönheitsbehandlungen spielen auch Datenschutzfragen eine wichtige Rolle. Einwilligungsbanner für Cookies und Tracking-Mechanismen sind ein zentrales Thema. Laut dem Telemediengesetz (TTDSG) benötigt nicht jede Webseite eine Zustimmung, wenn keine datenschutzbedürftigen Informationen verarbeitet werden. Betreiber sollten daher darauf achten, nur notwendige Cookies zu verwenden, um den Aufwand bei der Einholung von Einwilligungen zu minimieren. Dies betrifft nicht nur die Speicherung von Informationen auf Endgeräten, sondern auch die Einbindung von externen Inhalten, wie beispielsweise Social-Media-Buttons.
Die korrekte Handhabung von Cookies und die Einholung von Einwilligungen sind entscheidend, um rechtlichen Problemen vorzubeugen. Dies gilt insbesondere für Anbieter, die über verschiedene Domains hinweg Tracking-Techniken einsetzen. Hier ist es wichtig, dass die Einwilligungen aktiv, informiert und freiwillig erteilt werden, um den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) zu entsprechen. Datenschützer empfehlen daher, datenschutzfreundliche Alternativen zu nutzen, um personenbezogene Daten zu schützen und rechtliche Schwierigkeiten zu vermeiden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf baden-wuerttemberg.datenschutz.de.
Insgesamt zeigt sich, dass sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die gesundheitlichen Risiken bei Schönheitsbehandlungen und deren Werbung eine wichtige Rolle spielen. Verbraucher sollten sich stets gut informieren und vorsichtig sein, um die eigene Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen.