Heute ist der 9.04.2026. In Sooß, einem kleinen Ort im Bezirk Baden, Niederösterreich, erschüttert ein tragischer Mordfall die Öffentlichkeit. Ein 47-jähriger Mann wird verdächtigt, seine 38-jährige Noch-Ehefrau brutal ermordet zu haben. Die schreckliche Tat ereignete sich am Ostersonntag, als der Verdächtige seine Frau zunächst mit einer Beretta-Pistole beschoss und sie anschließend 42-mal mit einem Schraubenzieher erstach. Die Leiche der vierfachen Mutter wurde im Garten des Hauses aufgefunden, wo der Verdächtige sie zuvor mit Grasschnitt bedeckt hatte.

Der Verdächtige gab an, seine Kinder vor der „schwarzen Magie“ seiner Frau schützen zu wollen. Er hatte die Tatwaffe auf dem Schwarzmarkt in Wiener Neustadt erworben. Bei Vernehmungen gestand er, woher er die Waffe hatte, und nannte einen polizeibekannten Waffenhändler, einen 44-Jährigen, der bereits wegen eines Schussattentats auf einen Türsteher 18 Jahre in Haft gesessen hatte. Dieser Waffenhändler wurde von der Spezialeinheit „Cobra“ festgenommen und steht im Verdacht, von der Tat gewusst zu haben.

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Ermittlungen und weitere Verdächtige

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat mittlerweile auch Ermittlungen gegen einen 45-jährigen Mann eingeleitet. Dieser soll dem tatverdächtigen Ehemann die mutmaßliche Tatwaffe übergeben haben. Die Festnahme des 45-Jährigen erfolgte am Dienstagabend bei einem Cobra-Einsatz in Wiener Neustadt, und er wurde am Mittwoch in die Justizanstalt überstellt. Gegen ihn wird wegen Beitragstäterschaft zum Mord ermittelt. Er bestreitet jedoch, die Waffe übergeben zu haben.

Beide Tatwaffen, die Beretta-Pistole sowie der Schraubenzieher, wurden sichergestellt. Die Obduktion ergab, dass die Vielzahl an Stichen mit dem Schraubenzieher tödlich war. Der 47-jährige Ehemann steht nun vor der Aussicht auf lebenslange Haft wegen Mordes, während dem Waffenhändler ebenfalls lebenslange Haft wegen Beihilfe droht.

Schockierende Hintergründe

Die brutale Tötung hat in der Gemeinde und darüber hinaus große Bestürzung ausgelöst. Die 38-jährige Frau, die vier Kinder hinterlässt, wurde Opfer eines Gewaltverbrechens, das durch familiäre Konflikte und möglicherweise psychische Probleme des Täters verstärkt wurde. Der Verdächtige ist österreichischer Staatsbürger mit kosovarischen Wurzeln und könnte somit auch in einem komplexeren sozialen und kulturellen Kontext stehen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auf die Thematik der Gewalt in Partnerschaften und deren Prävention aufmerksam zu machen. Fälle wie dieser werfen ein Licht auf die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten für gefährdete Frauen und deren Kinder. Die Behörden stehen vor der Herausforderung, solche Tragödien zu verhindern und die Sicherheit in den Familien zu gewährleisten.

Für weitere Informationen und Details zu dieser erschütternden Geschichte können Sie die vollständigen Berichte auf t-online.de und heute.at nachlesen.