Heute ist der 14.04.2026 und in Wiener Neustadt gibt es spannende Entwicklungen in der Stadtpolitik. Die Grünen Wiener Neustadt setzen sich für eine Begrünung der Stadt ein und haben dazu eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Ziel dieser Aktion ist es, die Bevölkerung aktiv in die Entscheidungsfindung einzubinden und insgesamt 500 Unterschriften zu sammeln. Diese sollen in eigens aufgestellten Postkästen in der Stadt eingeworfen werden. Der Eisstockplatz neben der Merkurcity, der aktuell als Parkplatz genutzt wird, hat dafür eine Fläche von rund 5.000 m² und soll entsiegelt werden. Das Grüne-Führungstrio bestehend aus Selina Prünster, Katharina Fruhmann und Michael Diller-Hnelozub hat die Fläche bereits mit Pflanzen dekoriert und ein Motto für die Kampagne aufgestellt: „Mehr Raum für Freude“.

Der Plan sieht vor, einen neuen Ort für Begegnung, Kultur, Sport und Erholung zu schaffen. Das Engagement der Grünen könnte auch dazu führen, dass bei genügend gesammelten Unterschriften ein Initiativantrag im Gemeinderat im Herbst gestellt wird. Interessierte, die ab 16 Jahren sind und ihren Hauptwohnsitz in Wiener Neustadt haben, sind herzlich eingeladen, ihre Unterschrift zu leisten. Dies ist nicht nur eine Chance für die Bürger, sich aktiv an der Stadtgestaltung zu beteiligen, sondern auch ein Schritt in Richtung mehr Lebensqualität in der Stadt.

Förderung des Bodenschutzes

Wiener Neustadt hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche Initiativen zur Förderung des Bodenschutzes ins Leben gerufen. Dazu zählen der Stadtentwicklungsplan STEP WN2030+, die Bodenschutz-Offensive und der Initiativantrag „Freie Felder – Boden schützen“ aus dem Jahr 2022. Bürgermeister Klaus Schneeberger hebt die Bedeutung von Entsiegelungen und Rückwidmungen in Grünland hervor, um die Lebensqualität der Stadtbewohner zu steigern. Aktuell sind in Wiener Neustadt 72% der Fläche unversiegelt, was zeigt, dass die Stadt auf einem guten Weg ist.

Die ersten Entsiegelungsmaßnahmen sind bereits im Zehnerviertel umgesetzt worden, und die Umgestaltung von Parkplätzen ist ebenfalls in Planung. Infrastruktur-Stadtrat Franz Dinhobl hat die Gruppe „Flächenmanagement und Geoinformation“ gegründet, um Bodenschutz-Maßnahmen effizient umzusetzen. Zudem sind mehrere Projekte, wie die Sanierung des Parkplatzes Altabachgasse und die Neugestaltung des Parkplatzes NMS Wirtschaft und Technik, auf dem Weg.

Ein ganzheitlicher Ansatz für die Stadtentwicklung

Die Stadt verfolgt mit ihrer Bodenschutz-Offensive das Ziel, Bedingungen für nachhaltigen Bodenschutz bei neuen Bauvorhaben zu schaffen. Es wird darauf geachtet, dass keine Neuwidmungen von Gewerbegebieten ohne Ausschöpfung bestehender Betriebsgebiete erfolgen. Diese Maßnahmen sind Teil des umfassenden Ansatzes der Stadt, um Grünräume zu stärken und die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen. Die geplanten Entsiegelungen und Rückwidmungen sind dabei nur einige Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Stadtentwicklung.

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Die aktive Beteiligung der Bevölkerung an Projekten wie der Begrünung des Eisstockplatzes ist ein wichtiger Bestandteil der städtischen Entwicklung. In einem lebendigen Austausch zwischen Bürgern und Politikern kann Wiener Neustadt nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter gemacht werden. Wer sich also für die Zukunft seiner Stadt einsetzen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu – ganz im Sinne von „Mehr Raum für Freude“.