In Wiener Neustadt hat die Armen- und Bürgerspitalstiftung der Stadt beschlossen, Menschen in akuten Notlagen mit insgesamt 50.000 Euro zu unterstützen. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt, um einkommensschwachen Bürgern in schwierigen Zeiten unter die Arme zu greifen. Die Finanzierung dieser Hilfsmaßnahme erfolgt durch Vermietung, Forstwirtschaft und die Veranlagung von Finanzvermögen. Bürgermeister Klaus Schneeberger und andere Verantwortliche betonen nicht nur die Tradition der Stiftung, sondern auch die Bedeutung der Gewinnmaximierung, um solche Hilfen nachhaltig zu gewährleisten.
Antragsberechtigt sind EU-Bürger mit Hauptwohnsitz in Wiener Neustadt, die als bedürftig oder in akuter Notlage gelten. Dabei wird die Bedürftigkeit anhand von Einkünften definiert, die unter festgelegten Einkommensgrenzen liegen. Die Geldleistungen sind gestaffelt: Erwachsene können maximal 500 Euro pro Jahr erhalten, Kinder bis zu 200 Euro, und Mehrpersonenhaushalte können bis zu 1.600 Euro jährlich beantragen. Die Anträge können beim Sozialservice der Stadt Wiener Neustadt, im Neuen Rathaus am Neuklosterplatz 1, gestellt werden, wobei Terminvereinbarungen notwendig sind. Interessierte können dies telefonisch unter 02622 373-757 oder per E-Mail an sozialservice@wiener-neustadt.at tun. Für den Antrag sind einige Unterlagen erforderlich, darunter der Meldezettel aller im Haushalt lebenden Personen, aktuelle Einkommensnachweise, Mietvertrag und Mietzinsnachweis sowie Nachweise über Sparvermögen und Kontoauszüge der letzten drei Monate. Weitere Informationen sind im Detail in dem Artikel auf meinbezirk.at zu finden.
Unterstützung durch Stiftungen
Die Initiative der Armen- und Bürgerspitalstiftung ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Stiftungen Menschen in finanziellen Notlagen helfen können. Oft sind es unverschuldete Situationen, die zu einer akuten Notlage führen, sei es durch Unfälle, schwere Erkrankungen oder Verdienstausfall. In Deutschland gibt es zahlreiche Stiftungen, die in solchen Fällen Unterstützung bieten. Zum Beispiel die Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung, die Menschen in wirtschaftlichen Notsituationen unterstützt, oder die Walter Blüchert Stiftung, die unbürokratische Hilfe in akuten Notlagen leistet.
Weitere Stiftungen wie die Hans Rosenthal Stiftung setzen sich für Menschen ein, die unverschuldet in Not geraten sind, während die Stefan Morsch Stiftung gezielt Menschen mit Leukämie- und Tumorerkrankungen unterstützt. Interessierte finden eine Übersicht über diese und weitere Stiftungen auf foerdermittel-wissenswert.de.
Stiftungsverzeichnisse und Fördermittel
Für Menschen, die auf der Suche nach finanzieller Unterstützung sind, gibt es zahlreiche Plattformen und Verzeichnisse, die helfen können. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen bietet eine umfassende Online-Stiftungssuche an, während lokale Stiftungsnetzwerke auf stiftungen.org zu finden sind. In vielen Bundesländern existieren spezifische Stiftungsverzeichnisse, die ebenfalls eine wertvolle Ressource darstellen.
Die Bedeutung von Stiftungen für die Gesellschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie bieten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern tragen auch dazu bei, das soziale Netzwerk zu stärken und solidarische Strukturen zu fördern. Ob über die bpb.de oder andere Plattformen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich über Fördermittel zu informieren und Unterstützung zu finden.