Heute ist der 21.02.2026 und die winterlichen Verhältnisse in Niederösterreich machen sich deutlich bemerkbar. Im Industrieviertel von Niederösterreich kam ein Schneepflug aufgrund extremer Bedingungen von der Straße ab. Starker Schneefall und heftige Verwehungen führten zu einer Zivilschutzwarnung und machten die Straßenverhältnisse im Bezirk Wiener Neustadt äußerst schwierig. Die Feuerwehr Gschaidt wurde alarmiert, um den Schneepflug zu bergen. Dieser wurde mit einer Seilwinde gesichert, wobei die Feuerwehr wertvolle Unterstützung von Traktoren mit Seilwinden, einem Bagger und zahlreichen freiwilligen Helfern erhielt. Glücklicherweise konnte der Schneepflug ohne Personen- oder Sachschaden wieder auf die Straße gebracht werden. Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in dem Artikel auf heute.at.
Die Wetterlage, die zu diesem Winterchaos führte, wird von einem Atlantischen Tiefausläufer bestimmt, der milde Meeresluft nach Deutschland bringt. Am Samstag, den 21. Februar 2026, um 09:34 Uhr, wurde eine Wetterwarnung ausgesprochen. Stürmische Böen aus Südwest sind insbesondere im Bergland zu erwarten, wo sie Geschwindigkeiten von 70 bis 80 km/h (Bft 8 bis 9) erreichen können. Auf dem Brocken sind sogar schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) nicht ausgeschlossen. Am Sonntag wird ein erneuter Westsüdwestwind erwartet, der Windböen von 55 km/h (7 Bft) in den westlichen Regionen und an der Nordsee mit sich bringt. Zudem sind im höheren Bayerischen Wald und an den Alpen Schneefälle zu erwarten, wobei die Schneefallgrenze bei 1000 m liegt und in den Alpen auf 1500 m steigt. Neuschneemengen können am Alpenrand 10 bis 20 cm erreichen, in Staulagen sogar bis zu 30 cm, während im Bayerischen Wald nur noch wenige Zentimeter Neuschnee fallen werden. Weitere Details zur aktuellen Wetterlage finden Sie auf wettergefahren.de.
Wetterwarnungen in Deutschland
Diese extremen Wetterbedingungen sind nicht nur auf Niederösterreich beschränkt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert über die Wettersituation und Unwetter in Deutschland. Es gibt eine Karte, die Unwetterwarnungen für einzelne Landkreise anzeigt. Landkreise, die eingefärbt sind, haben aktuelle Warnungen; grau eingefärbte Landkreise haben keine Warnungen. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Landkreis mehrere Warnungen gleichzeitig haben kann, etwa für Windböen und Starkregen. Die Warnungen werden für verschiedene Wetterelemente angeboten, darunter Windböen, Gewitter, Starkregen, Schneefall und viele mehr. Für jede Warnung gibt es vier Gefahrenstufen, wobei die höchste Stufe 4 vor Extremwetter wie Orkanböen über 140 km/h warnt. Weitere Informationen zu diesen Warnungen finden Sie auf der Website des DWD unter ndr.de.
Insgesamt zeigt sich, dass die winterlichen Herausforderungen nicht nur lokale Auswirkungen haben, sondern auch in anderen Regionen Deutschlands spürbar sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Wetterbedingungen bald stabiler werden und die Einsatzkräfte weiterhin sicher arbeiten können.