Heute ist der 10.04.2026 und in Lanzenkirchen tut sich einiges. Das Land Niederösterreich investiert stolze 1,5 Millionen Euro in die Auflösung der Eisenbahnkreuzung an der L 4092, um die Verkehrssicherheit an dieser Gefahrenstelle zu erhöhen. Der Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) hat dieses wichtige Projekt initiiert, dessen Ziel es ist, die bestehende Eisenbahnkreuzung durch eine moderne Unterführung zu ersetzen. Diese Maßnahme wird nicht nur den Bahnübergang auflösen, sondern auch einen baulich getrennten Geh- und Radweg schaffen, wodurch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer weiter erhöht wird.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben bereits im März 2026 mit den Arbeiten begonnen, während der NÖ Straßendienst die baulichen Maßnahmen auf der L 4092 übernimmt. Während der Bauzeit wird die Landesstraße im Bereich der ehemaligen Eisenbahnkreuzung gesperrt, und eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Fertigstellung des Projekts ist für Dezember 2027 geplant. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen, inklusive der ÖBB und der Gemeinde, auf 7,1 Millionen Euro.

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Spatenstich und Bauzeit

Der Spatenstich für die neue Bahnunterführung an der L4092/Hauptstraße in Lanzenkirchen wurde bereits vollzogen. Offiziell feierten diesen Moment unter anderem Victoria Matzka-Hala von den ÖBB, NAbg. Thomas Elian, LAbg. Philipp Gerstenmayer, Bgm. Bernhard Karnthaler und NÖ Straßenbaudirektor-Stv. Rainer Irschik. Die Bauarbeiten, die im März 2026 beginnen und bis Dezember 2027 dauern, beinhalten einige wichtige Schritte. So wird unter anderem im März 2026 das Brückentragwerk errichtet und im Juni 2026 erfolgt der Einschub des Brückentragwerks.

Die neuen Baumaßnahmen bringen nicht nur Verbesserungen für die Sicherheit, sondern auch einige Herausforderungen mit sich. Während der Bauzeit wird die Eisenbahnkreuzung von 13. März 2026 bis zur Verkehrsfreigabe gesperrt. Ein Umleitungskonzept für Anrainer wird umgesetzt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch kann es während der Bauarbeiten zu Lärmentwicklungen kommen, die die ÖBB bemüht sind, zu minimieren.

Finanzierung und Kostenverteilung

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro, wobei die ÖBB 57% der Kosten tragen, das Land Niederösterreich 33% und die Marktgemeinde Lanzenkirchen 10%. Diese Verteilung zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen, um die Sicherheit und Infrastruktur in der Region zu verbessern.

Insgesamt wird die neue Unterführung nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch die Lebensqualität in Lanzenkirchen verbessern. Die neue Straßenbaustrecke wird eine Gesamtlänge von 430 Metern haben, während das Wannenbauwerk eine Länge von 180 Metern aufweist. Diese Infrastrukturmaßnahmen sind ein Schritt in die richtige Richtung und werden die Region nachhaltig prägen.

Für weitere Informationen und aktuelle Updates zu diesem Projekt kann die Quelle hier eingesehen werden. Auch die ÖBB informiert unter diesem Link über den Fortschritt der Bauarbeiten.

Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Plans zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Raum Wiener Neustadt-Land und zeigen, wie wichtig es ist, in die Sicherheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu investieren.