Heute ist der 3.03.2026 und die Situation in Niederösterreich ist angespannt, nicht nur wegen der Insolvenz der Sumna Autismus im Zentrum GmbH, sondern auch wegen der Herausforderungen für die Mitarbeiter des Möbelhändlers Kika/Leiner. Am 17. Februar 2026 wurde ein Konkursverfahren am Landesgericht Wiener Neustadt eröffnet, und die Folgen der Insolvenz sind für viele Familien und Mitarbeiter spürbar. Die Sumna Einrichtung, die ihren Sitz in Natschbach bei Neunkirchen hatte, bot wesentliche Dienstleistungen wie Beratung, Begleitung und Selbsthilfegruppen für autistische Kinder an. Rund 40 Familien waren zuletzt bei der Einrichtung in Betreuung, und das Land Niederösterreich hat bereits Maßnahmen ergriffen, um den betroffenen Familien zu helfen.
Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) erklärte, dass alternative Trägerorganisationen für die betroffenen Familien gesucht werden. Das Land betont, dass die Finanzierung für die Betroffenen zu keiner Zeit infrage stand und dass es ein breites Netz an qualifizierten Einrichtungen und mobilen Unterstützungsleistungen in der Behindertenhilfe gibt. Es ist das Ziel, rasch tragfähige Lösungen für die betroffenen Kinder und ihre Eltern zu finden. Die Einstellung der Kinderbetreuung erfolgte durch Sumna selbst, während das Land seinen Verpflichtungen nachkam. Sumna war in der psychosozialen Beratung und Betreuung von Familien, Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) tätig, und es bleibt zu hoffen, dass die nötigen Hilfsangebote bald zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in einem Artikel des Kuriers.
Herausforderungen für Kika/Leiner Mitarbeiter
Parallel zu den Entwicklungen im Bereich der Autismus-Betreuung plant die Landesregierung Niederösterreich, eine Arbeitsstiftung einzurichten, um den von der Insolvenz des Möbelhändlers Kika/Leiner betroffenen Mitarbeitern eine berufliche Perspektive zu bieten. Diese Situation ist besonders belastend für die Angestellten, insbesondere vor Weihnachten. Wie auch bei der Sumna Insolvenz ist es von großer Bedeutung, schnell zu handeln und Lösungen zu finden.
FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz betont, dass die Situation der Kika/Leiner-Mitarbeiter ein großes Anliegen ist. Es wird in engem Austausch mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) gearbeitet, um die Mitarbeiter schnell zu vermitteln. Sollte sich herausstellen, dass die Kapazitäten des AMS nicht ausreichen, wird die Prüfung einer Arbeitsstiftung in Betracht gezogen. Laut einer WIFO-Prognose wird sich die wirtschaftliche Lage nur langsam erholen, was die Dringlichkeit der Maßnahmen unterstreicht. Kontroll-Landesrat Sven Hergovich (SPÖ) hebt die Bedeutung eines starken sozialen Netzes und politischer Verantwortung hervor und betont, dass die SPÖ und die Gewerkschaften Druck gemacht haben, um schnell zu handeln. Weitere Informationen zu dieser Thematik können in einem Artikel auf MeinBezirk nachgelesen werden.
Insgesamt zeigt sich, dass sowohl die Unterstützung für autistische Kinder als auch die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region an oberster Stelle stehen. In solch herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, dass die Politik aktiv bleibt und die betroffenen Personen im Blick hat. Es bleibt zu hoffen, dass die Initiativen der Landesregierung bald Früchte tragen und die betroffenen Familien sowie Mitarbeiter von Kika/Leiner eine positive Perspektive für die Zukunft erhalten.





