In Waidhofen an der Ybbs hat die HTL Waidhofen durch eine großzügige Spende der Firma Doka ein modernes Stück Technik erhalten: einen hochmodernen 3D-Scanner, den Shining 3D EinScan Rigil. Diese Übergabe fand in Anwesenheit wichtiger Vertreter beider Institutionen statt, darunter Klaus Riedler, Franz Kleinhofer, Daniel Paustian und Ralf Rabensteiner. Der Scanner wird im Doka-Labor eingesetzt, um Schüler*innen der HTL im Qualitäts-sicherungsunterricht (QS) zu unterstützen.
Der Shining 3D EinScan Rigil ist nicht nur ein einfaches Messgerät. Er ist mit Tri-Mode-Technologie ausgestattet, verfügt über eine integrierte Recheneinheit und eine kabellose High-Performance-Architektur. Dies ermöglicht professionelle Anwendungen, die von der präzisen Erfassung komplexer Geometrien bis hin zu Messungen auf glänzenden Metalloberflächen reichen. Direktor Harald Rebhandl hebt hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Doka für die Ausbildung auf hohem technischen Niveau ist. Auch Werkstättenleiter Franz Kleinhofer betont die Relevanz des Scanners für praxisnahe Projekte im QS-Bereich.
Fortschritt durch High-End-Technologie
Die Schülerinnen und Schüler profitieren direkt von dieser High-End-Technologie, die ihnen nicht nur die Vermessung, sondern auch die digitale Weiterverarbeitung von Designs erleichtert. Solche Tools sind in der heutigen technischen Ausbildung unverzichtbar und stärken die Verbindung zwischen Industrie und Schule. Die Schulgemeinschaft zeigt sich erfreut über die Unterstützung durch Doka, die es ermöglicht, die Ausbildung auf ein neues Niveau zu heben.
Doch was macht einen guten 3D-Scanner aus? Neben dem Shining 3D EinScan Rigil gibt es auch andere hochpräzise Scanner, wie die der Firma Carl Zeiss GOM Metrology. Die Scanner ATOS Q und ATOS 5 beispielsweise bieten beeindruckende Messvolumina und ermöglichen damit eine flexible Handhabung. Der ATOS Q erfasst Volumen von 100 × 70 × 60 mm bis 500 × 370 × 320 mm, während der ATOS 5 sogar Messvolumina von bis zu 1000 × 750 × 750 mm abdeckt. Durch die Möglichkeit, Messvolumen mehrfach aneinander zu setzen, können auch größere Objekte präzise erfasst werden.
Mobiler Einsatz und Flexibilität
Ein großer Vorteil der modernen 3D-Scanning-Technologie ist ihre Mobilität. Fast alle Messtechnik für 3D-Scans ist mobil einsetzbar, sodass Scans auch direkt vor Ort beim Kunden erstellt werden können. Dreh-Schwenkeinheiten ermöglichen halbautomatische Messungen, und verschiedene Objektive sorgen dafür, dass die Auflösung und Größe des Messvolumens genau auf die Bauteile abgestimmt werden können. Diese Flexibilität ist besonders in der Industrie von Bedeutung, wo Zeit und Präzision entscheidend sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung der 3D-Scanning-Technologie an der HTL Waidhofen an der Ybbs nicht nur einen technischen Fortschritt darstellt, sondern auch eine wichtige Brücke zwischen Bildung und Industrie schlägt. Die Unterstützung durch Doka und die Integration moderner Technik in den Unterricht sind Schritte, die die Ausbildung der zukünftigen Fachkräfte entscheidend fördern werden. Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass Schulen und Unternehmen zusammenarbeiten, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Weitere Informationen zur 3D-Scanning-Technologie gibt es unter diesem Link.






