Zu Jahresbeginn fand das Neujahrstreffen der Jagdhundeführer des Bezirkes Waidhofen/Thaya statt. Rund 50 Jagdhundeführer versammelten sich, um sich auszutauschen und über ihre Arbeit mit ihren tierischen Begleitern zu sprechen. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war ein Tausch-Bazar für nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände wie Halsbänder, Leinen und Geschirre. Die nicht getauschten Sachspenden wurden gesammelt und für einen guten Zweck verwendet, was den Gemeinschaftssinn und das soziale Engagement der Jagdhundeführer unterstrich.
Im Rahmen dieser Aktion wurden auch Futtersäcke der Marke HUSSE gespendet, die dem Tierheim Schlosser in Gastern zugutekamen. Die Übergabe der Spenden erfolgte durch Bezirksjägermeister Andreas Popp, Robert Riss und Tina Miedler. Diese Initiative zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der respektvolle Umgang mit Tieren und das soziale Engagement innerhalb der Jagdhundegemeinschaft sind. Weitere Informationen zu dieser Spendenaktion können auf der Webseite nachgelesen werden, wo die Details zu finden sind: MeinBezirk.
Tierheim Schlosser und seine Aktivitäten
Das Tierheim Schlosser, das von den Spenden profitierte, veranstaltet regelmäßig Events, um die finanziellen Mittel für die Versorgung der Tiere zu sichern. Am 16. November 2025 findet beispielsweise ein Adventmarkt Schnäppchen-Markt statt, der ab 14:00 Uhr Besucher anlockt. Neben der Besichtigung des Tierheims werden zahlreiche Artikel wie Weihnachtsdeko, Spielsachen und Haushaltswaren angeboten. Für das leibliche Wohl der Gäste gibt es Schweinsragout mit Gebäck, Glühwein und Mehlspeisen.
Der Erlös dieser Veranstaltungen kommt zu 100 % den Tieren im Tierheim zugute. Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Tierheim hohe Tierarztkosten hat, die im Zeitraum von Oktober bis 11. Dezember 2023 auf 6200 Euro gestiegen sind. Daher sind sie auf Spenden angewiesen und bitten um Unterstützung in Form von Sachspenden wie Decken, Handtüchern und Futter. Für weitere Informationen können Interessierte die Webseite des Tierheims besuchen: Tierheim Schlosser.
Die Herausforderung mit Jagdhunden
Die Verantwortung, die mit der Haltung von Jagdhunden verbunden ist, wird oft unterschätzt. Viele dieser Tiere werden nicht artgerecht gehalten oder beschäftigt, was zu Problemen im Zusammenleben führt. Häufige Abgabegründe sind zu wenig Jagdtrieb, Alter oder Krankheiten. Organisationen wie Hands4Paws setzen sich dafür ein, verantwortungsvolle Halter für in Not geratene Jagdhunde zu finden, vor allem aus Ungarn. Diese Hunde werden sowohl an Jäger als auch an Nichtjäger vermittelt, wobei eine artgerechte Auslastung und Haltung sichergestellt werden muss.
In Deutschland gibt es ebenfalls zahlreiche Jagdhunde, die ihren Besitzer unverschuldet verloren haben oder deren Einsatz nicht mehr möglich ist. Dabei wird jedoch darauf geachtet, dass keine Hunde vermittelt werden, die aufgrund ungeeigneten Umgangs oder unbedachter Anschaffung abgegeben werden. Die Herausforderungen in der Haltung dieser Tiere sind vielfältig und erfordern Engagement von allen Seiten.
Insgesamt zeigt die Spendenaktion der Jagdhundeführer und die Unterstützung des Tierheims, wie wichtig das soziale Engagement in der Gemeinschaft ist. Sowohl die Tiere als auch die Menschen profitieren von solchen Aktionen, die den respektvollen Umgang mit unseren tierischen Begleitern in den Vordergrund stellen.